«

»

Ausstellung im Gutenberghaus


Am Anfang war das Wasser

Licht ins Dunkel der Geschichte der Bad Honnef AG bringt die Ausstellung „… und es ward Licht!“ im Gutenberghaus in Bad Honnef. Sie ist noch bis zum 29. November jeden Sonntag von 10 bis13 Uhr zu sehen. Beleuchtet wird die Entwicklung des Bad Honnefer Unternehmens, die 1889 mit der Gründung des ersten Wasserwerks in Bad Honnef begann.

Awo Kiga Rottbitze im Gutenberghaus  6

Hier experimentieren Nachwuchsforscher aus der AWO-Kita Aegidienberg mit den Exponaten im Gutenberghaus.
Bild: BHAG

Im Jahr 1901 ging die „Gasbereitungs- und Gasbewahrungsanstalt Bad Honnef“ ans Netz, 1919 wurde ein Hauptvertrag über Stromlieferung mit der Elektrizitäts AG Wiesbaden geschlossen. 1948 entstand die BHAG aus den Stadtwerken und dem städtischen Kurbetrieb.

Zu ihren Aufgaben gehörten der Kurbetrieb, die Abfallentsorgung, das Rheincafé, das Inselrestaurant und auch die Schiffsagentur der Köln-Düsseldorfer. Heute liefert der moderne Energieversorger seine Energie entlang der Rheinschiene bis in den Westerwald und bietet seinen Kunden umfassende Dienstleistungen rund um das Thema Energieeffizienz und Erzeugung an.

Darüber hinaus spiegelt „…. und es ward Licht!“ auch die Geschichte der Stadt Bad Honnef sowie die Entwicklung und den technischen Fortschritt der Energieversorgung wider. „Es ist ein wirtschaftshistorisches Thema und ein strukturelles Entwicklungsthema der ganzen Region“, betont Renate Mahnke vom Verein Gutenberghaus. Und Jens Nehl, Technischer Vorstand der BHAG, erläutert, warum das Unternehmen die eigene Historie gerade jetzt in den Fokus rückt: „Bei Umbauarbeiten fielen uns Fotos und Schriftstücke auf. Wir wollten sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, weil sie eben nicht nur die BHAG betreffen, sondern die Entwicklung der ganzen Region nachvollziehbar machen.“

So wird eindrucksvoll dokumentiert, wie die Haushalte zwischen Rhein und Westerwald mit Strom, Gas und Wasser versorgt wurden und sich der Strukturwandel in Bad Honnef vollzog. Während historische Fotos etwa die alte Kurverwaltung, das Freibad oder die ehemaligen Kurkliniken zeigen, machen ausgewählte Exponate wie Isolatoren, Gaszähler, uralte Stromzähler oder ein Gasbügeleisen von 1937 die umfangreichen Erläuterungen auf Schautafeln noch anschaulicher.

Derart wird die Ausstellung auch zum Forschungszentrum für junge Nachwuchswissenschaftler aus Schulen und Kindergärten. An Mitmachstationen lernen sie, wie der Strom aus Steckdose, das Wasser aus dem Hahn oder Gas in die Haushalte kommt und erfahren Wissenswertes über Energie, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.