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So bunt ist das Osterfest


Andere Länder, andere Sitten

Ostereier, Osterlämmer, Osterfeuer und Osterhasen kennt hierzulande jedes Kind. Aber man weiß es ja: Andere Länder, andere Sitten. Und so lässt sich rund um den Globus so mancher unbekannter Osterbrauch entdecken.

Der skurrilste Osterbrauch dürfte wohl in Irland zu finden sein: das Heringsbegräbnis am Ostersonntag. Es symbolisiert das Ende der Fastenzeit, in der die Heringe eine Hauptmahlzeit waren.

In Finnland erinnert Ostern hingegen ein wenig an Halloween. Hier ziehen kleine Hexen mit rußgeschwärzten Gesichtern und bunten Kopftüchern von Palmsonntag bis Ostern von Haus zu Haus. Mit ihren Ruten aus Weidenkätzchen vertreiben sie böse Geister.

In Mexiko wird das Osterfest ganze zwei Wochen lang gefeiert. In der ersten Woche, der „Semana Santa”, werden auf Prozessionen die letzten Tage aus dem Leben Christi nachgestellt. In der zweiten Woche dreht sich alles um die Auferstehung. Bei der Messe der Finsternis am Mittwoch vor Ostern um Mitternacht stehen 15 Kerzen auf dem Altar, die bis auf eine nach und nach gelöscht werden. Dies soll daran erinnern, dass Jesus von allen Freunden und Jüngern verlassen wurde. Ab Ostersonntag wird dann gefeiert.Statt Ostereier zu suchen, dürfen Kinder zumeist Piñatas – mit Süßigkeiten gefüllte, bunte Figuren aus Pappmachee –vom Baum abschlagen.

 

 

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