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Entdeckungsreise für Wanderer


Auf den Spuren der Sagenwelt

Über 500 Kilometer lang ist die einmalig sagenhafte Entdeckungsreise, die die Wanderer von Düsseldorf bis nach Mainz führt – immer entlang der Schauplätze der schönsten und bekanntesten Sagen des Rheinlands.

Das Schloss Drachenburg thront auf halber Höhe des Drachenfelses, einer der Gipfel des Siebengebirges.
Bild: Didgeman

Der Rheinische Sagenweg führt Wanderbegeisterte zu mehr als 100 Sehenswürdigkeiten und Schauplätzen bekannter Sagen und Geschichten. Der erste Abschnitt des Sagenwegs verläuft mitten durch das RWN-Gebiet. Grund genug, auf einige der sagenumwobenen Sehenswürdigkeiten näher einzugehen, die schon die Rheinromantiker zu Beginn des 19. Jahrhunderts inspiriert haben.

In Düsseldorf befindet sich der nördlichste Abschnitt des Sagenwegs – und zugleich der Einstieg für alle Wanderer, die aus dem Norden kommend mit der Route beginnen und in die rheinischen Sagenwelten eintauchen möchten. Was viele nicht wissen: Düsseldorf ist nicht nur eine moderne Großstadt, sondern auch ein Ort, der reich an Sagen und alten Geschichten ist. Hinter Bonn schließt sich dann das Siebengebirge an. Das RWN-Gebiet ist reich an Sehenswürdigkeiten: Da wäre der imposante Drachenfels, wo Siegfried mit dem Drachen gekämpft haben soll, Schloss Arenfels in Bad Hönningen oder auch die kleinen Gassen von Linz, der „bunten Stadt am Rhein“.

Nach dem romantischen Mittelrheintal müssen sich die Wanderfreunde entscheiden, in welche Richtung sie abbiegen möchte: Linksrheinisch geht es weiter durch das Ahrtal und die Vulkaneifel, rechtsrheinisch durch den Westerwald. Das Ahrtal lockt mit seinem Wein und der beschaulichen Stadt Ahrweiler, umschlossen von einer mittelalterlichen Stadtmauer.

Doch auch im Westerwald hat man die Qual der Wahl: So können die Wanderer unter anderem die Abtei Marienstatt besuchen, oder auch im Kannenbäckerland herausfinden, wie die Keramikwaren hergestellt werden, für die diese Gegend so bekannt geworden ist. Was die Landschaft betrifft, so verwundert es nicht, dass hier – zwischen weitläufigen Wäldern, Seen und Basaltbergen – schon so manche Sagen über Geister und Gespenster erzählt worden sind. In der Raiffeisenstadt Neuwied endet schließlich der erste Abschnitt des Sagenwegs. (dp)

 

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