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Skifreunde Hennef e.V.


Auf den Spuren des „Schwarzen Blitz aus Kitz“

Der Vorstand der Skifreunde Hennef hatte zur Ski- und Wanderwoche nach Kirchberg in Tirol (Österreich) eingeladen und 34 Wintersportbegeisterte packten Skiausrüstung und warme Kleidung ein um mitfahren zu können.

Die Skiläufer auf der Piste.
Bild: Verein

Der kleine, traumhaft gelegene Ort im Brixental (in 837 Metern Höhe), nur sechs Kilometer von Kitzbühel entfernt, ist der ideale Zugang zum Wintersportgebiet Kirchberg-Kitzbühel. Die sehr gut präparierten Pisten ermöglichen Abfahrten aus 2000 Meter bis hinunter auf 800 Meter. Aber auch die Langläufer kommen bei rund 40 Kilometer gespurten Loipen voll auf ihre Kosten. Nicht zu vergessen die Wanderer, die auf geräumten Wegen durch die malerische Winterlandschaft tippeln können.

Die äußeren Bedingungen waren also bestens und auch mit dem familiär geführten Hotel im Dorf hatte man eine gute Wahl getroffen, so dass keine Wünsche offen blieben. Morgens teilten sich jeweils die Gruppen nach den unterschiedlichen Interessen. Die Alpin-Skifahrer zog es hin zu den vielfältigen Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Sowohl die ambitionierten Skiläufer als auch die „Genussfahrer“ hatten ihr besonderes Vergnügen. Ein besonderes Highlight war zweifelsohne die Parallelstrecke zur 3,3 Kilometer langen „Streif“. Von dort aus hatten die Hennefer einen atemberaubenden Blick auf die steilen Hänge mit der „Mausefalle“ und der „Hausbergkante“, wo vor rund 60 Jahren schon Toni Sailer seine großen Erfolge erzielte.

Aktuell konnten die Trainingsläufe der weltbesten Abfahrtsläufer verfolgt werden. Begeistert davon ließen es sich einige nicht nehmen, live den Super-G-Lauf in Kitzbühel zu besuchen und den Sieg des Österreichers Matthias Mayer zu erleben. Doch auch die Wanderer hatten unvergessliche Erlebnisse im Brixental mit seinen wunderschönen Nebentälern Die Wege entlang der romantisch verschneiten Aschauer Ache offenbarten eine Märchenlandschaft. Eine andere Tour führte die Truppe vorbei am Schwarzsee nach Kitzbühel, mit seinem bunten Treiben und illustrem internationalen Publikum ebenfalls sehenswert. Und immer wieder luden auch urige Hütten und Gasthöfe zum Verweilen ein.
Bei einer geführten Fackelwanderung rund um Kirchberg erfuhren berichtete der Gastwirt viel Wissenswertes über den Ort, das Skigebiet und den hausgemachten Latschenkieferschnaps. Die Latschenkiefer, sonst eher von der äußerlichen Anwendung bekannt. soll auch innerlich sehr wohltuend wirken.

Neben all diesen Aktivitäten stand aber auch noch Skilanglauf, Schneeschuhwandern und Eisstockschießen auf dem Programm. So kam keine Langeweile auf. Abschließend waren sich alle einig: „Hier wollen wir noch einmal hin.“ Es sind noch längst nicht alle Pisten abgefahren und es gilt noch viele interessante Wanderwege und Hütten zu erkunden. Im Namen aller ein herzlicher Dank an das Organisations-Team.

 

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