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Ulli Marten gestaltet Eier


Aus Eiern werden Kunstwerke

Im Jahr 2002 kaufte sich Ulli Marten aus Königswinter auf einem Bauernmarkt Gänse, die bis heute zusammen mit Enten auf einem Grundstück in der Nähe ihres Fachwerkhäuschens leben. Ihre Kunden brachten sie auf die Idee, Eier zu bemalen. Im Laufe der Jahre eignete sich Ulli Marten mit der Wachsbossier- und der Perforationstechnik zwei außergewöhnliche Bearbeitungsarten an. „Bis heute arbeite ich an der Perfektionierung und erprobe immer wieder neue Materialien“, erzählt die gebürtige Bonnerin.

Ulli Marten aus Königswinter- Oelinghoven verziert seit 2002 verschiedenste Eiersorten.
Bild: Marion Cramer

Das Gestalten ist mit viel Kleinarbeit verbunden. Mit Zirkel und Maßband malt Marten zuerst Hilfslinien auf dem Ei auf, danach geht es oft mit der Lupe an das geplante Muster. „Bei der Boissiertechnik trage ich heißes Wachs mit einer Stecknadel oder einem Schreibfederkiel auf.“ Zum Perforieren benutzt sie feine Zahnarztbohrer. Bis solch ein Werk vollendet ist, vergehen oft Stunden.

Die Resonanz bei Bekannten, Verwandten und im Freundeskreis war dafür überwältigend. Deshalb entschloss sie sich, mit ihren Kreationen unter dem Namen „Kunst am Ei“ an die Öffentlichkeit zu gehen. So findet man sie auf Ostermärkten in der Region. Das ganze Jahr über haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Dauerausstellung in ihrem Haus (Zur Heide 17) in Königswinter-Oelinghoven nach telefonischer Terminabsprache (01 60/95 74 11 83) zu besuchen.

Mittlerweile beschränkt sie sich nicht nur auf Gänse- und Enteneier. Unter ihren Kunstwerken sind auch die Produkte von Wachteln, Rebhühnern, Fasanen, Puten, Schwänen, Emus und Straußen vertreten. Verarbeitet werden die hübsch verzierten Exponate auch zu Schmuck oder sogar Lampen. Dafür sind am besten die Straußeneier geeignet.

 

 

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