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Formaldehyd wird abgebaut


Bessere Raumluft durch Pflanzen

Durch Pflanzen wirken Wohnräume gleich viel freundlicher. Sie können aber noch viel mehr. So sind sie in der Lage schädliche Stoffe zu absorbieren und verbessern nachhaltig das Raumklima.

Sehen gut aus und verbessern das Raumklima: Zimmerpflanzen, die in den Vorteil-Baucentern erhältlich sind.
Bild: M. Cramer

Die meisten Menschen verbringen mindestens 80 Prozent des Tages in geschlossenen Räumen, dabei inhalieren sie zehn bis 20 Kubikmeter Luft. Die allerdings wird durch Stoffe aus Teppichböden, Wandfarbe oder Möbeln etc. verunreinigt. Auch in Räumen, in denen sich viele Menschen aufhalten, ist das Raumklima oft nicht gut.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA erforschte die Sauerstoffproduktion von Pflanzen, weil die Innenräume der Raumstationen viele Schadstoffe erhalten. Die Ergebnisse zeigten eindeutig, dass bestimmte Pflanzen CO2, Formaldehyd, Benzol und Trichlorethan filtern und in Sauerstoff umwandeln können. Der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) betont, dass fast alle Pflanzen in der Lage sind, Formaldehyd abzubauen. Wie effektiv sie das tun kann, hängt vom Standort ab. Eine Pflanze, die einen hellen Standort bevorzugt, kann ihre luftreinigende Funktion am effektivsten entfalten, wenn sie am Fenster platziert wird.

Ein weiterer Vorteil der natürlichen Luftreiniger: Die meisten Arten sind sehr genügsam und geben fast 97 Prozent des Gießwassers wieder an die Luft ab und halten sie so feucht. Als Richtwert empfehlen die Experten des BVE pro zwölf Quadratmeter eine mittelgroße Pflanze. Mehr dürfen es immer sein, vor allen in Großraumbüros.

Fünf Pflanzen aber wurden von der NASA zu den Top 5 mit dem höchsten Wirkungsgrad ernannt. Bogenhanf, Einblatt, Kentiaplame, Dieffenbachia und Efeu erhielten die meisten Punkte. Gegen Zigarettenrauch hilft aber auch die Birkenfeige. Liegt Aceton in der Luft, erweisen sich Orchideen als äußerst effektiv. (mc)

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