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Kath. Kindertagesstätte Windhagen


Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung

Das Forschen und Experimentieren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der kath. Kindertagesstätte St. Bartholomäus  Windhagen  und ist im Konzept verankert.  Im vergangenen Jahr wurde die Einrichtung bereits zum zweiten Mal zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

Bild: Veranstalter

Als das Kita-Team von der Bad-Honnef AG über das Projektangebot informiert wurde, stand sofort fest, dass die Kita großes Interesse an dieser Kooperation hatte.

So entstand ein Kooperationsvertrag, für das UNESCO-Projekt „Nachhaltiges Lernen in der Region“, der Bad Honnef AG  mit  der Kita für das Frühjahr 2017. Dazu hatte Maria-Elisabeth Loevenich (Bad Honnef AG) mit den zukünftigen Schulkindern  verschiedene Aktionen zu den Themen Trinkwasser, Gewässerschutz, Stromverbrauch und erneuerbare Energien auf ganzheitlicher  Weise erarbeitet.

Ein besonderer Höhepunkt der Projektarbeit war der Eltern-Kind-Workshop. Hierzu wurden Eltern und Kinder eingeladen, um gemeinsam die Wichtigkeit des Elements „Wassers“, sowie deren Eigenschaften zu erforschen. Anhand von Singspielen konnten die Kinder ganzheitlich erfahren, wie wichtig das Trinkwasser für alle Lebewesen sowie für die Natur, auf der gesamten Welt ist. Besonders spannend war für die Teilnehmer die Laborarbeit. Frau Loevenich brachte für jedes Kind ein Minilabor mit, wo gemeinsam verschiedene Wasserquellen, wie zum Beispiel Trinkwasser, Seifenwasser, Bachwasser und Rheinwasser auf die Wasserhärte, Nitratwert und den PH-Wert.  untersucht wurde. Alle waren sehr erstaunt darüber, dass unser  Trinkwasser sehr kalkhaltig war. Zum Abschluss konnten die Kinder ihre Lieder,  mit ihren selbsthergestellten Regenmacher, begleiten, um den Regen herbei zu rufen.

Nachhaltigkeit kann man lernen, am besten im Kindesalter. Dazu wurde auch das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung erarbeitet. Es knüpft an die Lebenswirklichkeit der Kinder an und  setzt Bildungsprozesse in Gang. Durch dieses Projekt wird den Kindern, auf kindgerechter Weise, Wissen über globale Zusammenhänge, Ressourcenschutz, Klimawandel und Energiewende vermittelt. So erlangen die Kinder Verhaltensweisen, die einen verantwortlichen Umgang mit der Natur und Umwelt ermöglichen. So erleben die Kinder einen direkten Bezug zur Schöpfung und es formen sich Werte, wie die Achtung und der Respekt vor der Natur.

 

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