Das ändert sich 2018

Im kommenden Jahr gibt es in der Digitalwelt einige Neuerungen. Darauf weist der Digitalverband Bitkom hin. Wer in Deutschland kostenpflichtige Streamingdienste für Musik, Videos oder Fernsehangebote abonniert, kann diese ab April ohne Zusatzgebühren für einen beschränkten Zeitraum – etwa im Urlaub – auch im EU-Ausland nutzen. Ausnahme: Für kostenlose Online-Angebote besteht dazu keine Pflicht.

Bild: geralt

Schneller soll 2018 das Überweisen von Geld gehen. Mit der Einführung von „SEPA-Instant Payments“ können Kontoüberweisungen rund um die Uhr in Echtzeit abgewickelt werden. Erste Banken bieten diesen Service bereits an. Experten erwarten, dass sich dadurch neue E-Commerce-Lösungen wie das Bezahlen per Smartphone-App an der Supermarktkasse schneller durchsetzen werden. Europaweit entfallen zudem künftig Gebühren beim Bezahlen mit Kreditkarte. Für Bargeldabhebungen im Ausland können Banken aber weiterhin Entgelte verlangen.

Ab dem 1. Januar müssen Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter es ihren Nutzern ermöglichen, sich über verbotene Inhalte beschweren zu können. Diese Inhalte werden dann vom Netzwerk überprüft und gelöscht, wenn ein Verstoß gegen Gesetze festgestellt wird. Außerdem wird ab 25. Mai eine neue Datenschutzgrundverordnung wirksam, die Verbraucherrechte weiter stärkt. Nutzer können von Unternehmen dann etwa verlangen, über ihre personenbezogenen Daten informiert zu werden, diese zu berichtigen, zu löschen oder an jemand anderes zu übertragen. (red)

 

 

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