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„Grüße aus Fukushima“


Das Leben ist kostbar

In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Asbach zeigt das Cine5  anlässlich des Internationalen Frauentages am  8. März um 18 Uhr Doris Dörries Drama „Grüße aus Fukushima“. Ab 17.30 Uhr findet im Foyer ein Sektempfang statt.

Nicht zum Clown geboren: Marie (Rosalie Thomass, Mitte) fühlt sich neben ihren Kollegen Moshe (Moshe Cohn, links) und Nami (Nami Kamata, rechts) fehl am Platz.
Bild: Majestic-Filmverleih

Die junge Deutsche Marie ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor Sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

 

 

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