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Politiker informieren sich im Kreiswasserwerk in Neuwied


Das Trinkwasser bekommt gute Noten

Dat Wasser vun Kölle es jot, heißt es im Kölner Karnevalshit. Aber auch das Wasser im RWN-Land erhält gute Noten. Als der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel jedenfalls vor einigen Tagen gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach das Kreiswasserwerk in Neuwied besichtigte, kam die klare Entwarnung: Das heikle Thema Nitratbelastung fürs Trinkwasser spielt hier keine Rolle.

Im Pumpwerk des Kreiswasserwerkes Neuwied: (von links) Erwin Rüddel, Imad Merghad, Achim Hallerbach, Thomas Endres, Stefan Herschbach und Michael Christ.
Bild: Privat

Der 1. Kreisbeigeordnete Hallerbach verweist auf den besonderen Schutz, unter den das „Engerser Feld“ als größtes Trinkwasserreservoir im Kreis Neuwied bereits in den 90er Jahren gestellt wurde. Das Engerser Feld beherbergt das größte Trinkwasserreservoir der Region. Von hier aus werden mehr als 140.000 Bewohner im Stadt- und Kreisgebiet mit Trinkwasser versorgt. Wie das geschieht, erläuterte der Direktor der Stadtwerke Neuwied (SWN), Stefan Herschbach, im Pumpwerk den Besuchern, zu denen auch der Bürgermeisterkandidat der Verbandsgemeinde Asbach, Michael Christ, gehörte.

Das Wasserfiltrat braucht rund zehn Jahre bis es durch diverse Erdschichten gefiltert wurde und von den Brunnen abgepumpt wird. „Dies gewährleistet einen 100-prozentigen Reinigungsgrad, denn das abgepumpte Wasser muss lediglich von Kohlensäure befreit und kann danach sofort in die Leitung für die Verbraucher eingespeist werden“, erklärte Imad Merghad, Monteur bei den SWN. Somit ist eine sehr hohe Qualität des Trinkwassers sichergestellt. Der hohe Kalkgehalt ergibt sich aus dem Grundwasser, das aus dem Bereich von Neuwied-Gladbach stammt und aus den Erdschichten ausgewaschen wird.

Beeindruckend war für die Politiker die Besichtigung des Wasserbeckens der Brunnenanlage, das über 2000 Kubikmeter Trinkwasser fasst. Danach erfolgt die Befreiung des Wassers von der Kohlensäure. Anschließend befördern drei Pumpen, mit je 400 Kilowatt-Leistung, 560 Kubikmeter Trinkwasser mit einem Druck von 17 Bar pro Stunde in das Versorgungsgebiet des Kreiswasserwerkes Neuwied.

„Von der Einspeisung des Trinkwassers in die Leitung im Engerser Feld bis zum Verbrauch im Asbacher Land ist das Trinkwasser etwa dreieinhalb Tage im Leitungsnetz unterwegs“, sagte Geschäftsfeldleiter Thomas Endres. (fu)

 

 

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