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Gute Saisonbilanz


„Das war ein Bombenwinter“

Da geht sie hin, die schöne Eislauf-Zeit. Pünktlich am 31. März endete das fröhliche Kufenkurven in der Westerwald-Arena – und das mit einem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis, wie Heike Kohr, Leiterin der Eishalle, sagt. Es war die elfte Eislaufsaison in Asbach seit der Eröffnung Ende 2006.

Trainerinnen vom Neuwieder Eissportclub haben in dieser Saison erstmals Trainingsstunden für Kinder in der Westerwald-Arena, der Eishalle am Vorteil-Center in Asbach, angeboten.
Bild: Verein

Heiße Musik, eine fantastische Lightshow und Schlittschuhe an den Füßen: Nach einem für Eisläufer erfreulichen Winter ist die Saison in Asbach nun beendet. Nach und nach verschwinden die letzten Millimeter der glatten Fläche, die Jahr für Jahr von Mitte Oktober an Anziehungs- und Treffpunkt für das vorwiegend jüngere Publikum ist. Und auch wenn jetzt naturgemäß noch keine konkreten, abschließenden Besucherzahlen vorliegen, ist sich Heike Kohr, Leiterin der Eishalle, sicher, dass es „ein Bombenwinter“ war.

Als Maßstab dafür nennt sie die Anzahl der ausgeliehenen Schlittschuhe: „Wenn alle Schuhe ausgeliehen sind, dann ist das immer ein guter Tag. Und es kam sehr oft vor, dass alle Schuhe vergeben waren.“ An manchen Wochenenden und zu besonderen Veranstaltungen müssen es bisweilen weit mehr als 1000 Menschen gewesen sein, die über das Eis flitzten, das erneut höchsten Ansprüchen genügte. „Wir setzen alles daran, Eislaufen in guter Qualität zu ermöglichen.“

Dies beinhalte jedoch nicht nur eine gut präparierte Lauffläche, „das umfasst auch das ganze Drumherum, angefangen beim Equipment einschließlich den unterschiedlichen Nutzungsangeboten und endend bei den Veranstaltungs-Highlights.“ Und hier haben die Betreiber der Westerwald-Arena in der abgelaufenen Saison nochmals eine Schippe draufgelegt.

Allem voran der neue, große und beheizte Pavillon, der nicht nur den Eisläufern für eine mehr oder weniger ausgiebige Pause diente. „Viele Mütter und Großmütter haben sich hier eingefunden und auch verabredet, um ihren Kindern beziehungsweise Enkelkindern bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Imbiss zuzuschauen.“

Trainingsstunden mit Expertinnen

Und es waren vorrangig auch die mobilen „Omis“, die weder Zeit noch Mühen scheuten, um dem motivierten Eislauf-Nachwuchs die erstmals angebotenen Trainingsstunden für Kinder ab vier Jahren durch qualifizierte Trainerinnen des Neuwieder Eissportclubs zu ermöglichen. „Da haben wir eine Lücke schließen können. Doch auch so manchen Erwachsenen haben wir mit diesem neuen Angebot die Angst vorm Eis nehmen können“, führt Heike Kohr weiter aus.

Geburtstagsparty auf dem Eis

Dass zudem auch die Buchungen für „Geburtstagspartys on ice“ weiter angestiegen sind, beruht für die Verantwortliche einerseits auf den maßgeschneiderten Angeboten, andererseits auf der Mund-zu-Mund-Propaganda. „Wir setzen vor allem auf Kinder, Jugendliche, Familien und deren Bedürfnisse. So gibt es innerhalb der Eishalle verschiedene Möglichkeiten zum Aufbau einer  persönlichen Geburtstagsecke oder man kann eine von insgesamt vier unterschiedlich großen Geburtstagshütten in Verbindung mit einer Happy Birthday-Flatrate reservieren. Und dafür, dass wir erstmals Animationsstunden durch geschulte Übungsleiter des Neuwieder Eislaufclubs angeboten haben, wurde auch dieser Service schon sehr gut angenommen.“

Auf besonders großen Zuspruch in punkto Veranstaltungen während der abgelaufenen Eislaufsaison stießen der traditionsreiche Charity-Day am 11. Dezember mit der denkwürdigen Mannequin Challenge, der FIS-World Snow Day und die Besuche der Karnevalsgesellschaft Unkel und des Linzer Karnevalsprinzen Ende Januar und Anfang Februar. „Das waren tolle Veranstaltungen“, sagt Heike Kohr. „Nicht nur die Stimmung auf der Bahn war gut, sondern auch bei uns Verantwortlichen.“ (imr)

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