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Upcycling ist Trend in der Wohnraum- und Gartengestaltung


Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Aus alt mach neu – dieses Motto erhält in Zeiten schwindender natürlicher Ressourcen eine ganz neue Bedeutung. Und so hat sich das sogenannte Upcycling in den vergangenen Jahren zu einem Trend bei der Gestaltung des eigenen Wohnraums oder des Gartens entwickelt. Denn selber kreativ sein und dazu noch etwas für die Umwelt tun, macht Spaß – und ist in vielen Fällen auch recht einfach. 

Bild: Fotolia/lavizzara

Warum alte, ausgetretene Schuhe oder kaputte Bälle einfach wegwerfen? Sie lassen sich doch kinderleicht in dekorative Blumentöpfe umfunktionieren, die dann zum Beispiel die Fensterbank verschönern.

Auch aus Holzpaletten lässt sich so einiges zaubern. Beispielsweise eine Unterlage für die Matratze, Tische, Sessel oder auch ein Regal. Einfach die Ränder der Paletten wegen der Holzsplittergefahr abschmirgeln und dann den eigenen Wünschen entsprechend zusammenschrauben, bemalen, an die Wand anbringen oder lackieren.

Weinkisten als Möbel

Als einfache Möbel eignen sich übrigens auch Weinkisten aus Holz. Diese einfach auf den Kopf stellen, den Kistenboden, auf dem dann gesessen wird, mit alten Stoffresten versehen und schon ist ein Sitzschemel fertig. Ebenfalls aus alten Weinkisten kann recht schnell ein Regal gebaut werden. Die Kisten mit der Öffnung nach vorne aufeinander stapeln, verschrauben und fertig ist das Wandregal.

Weinkisten, Holzfässer, kaputte Schubkarren, Gießkannen, Autoreifen oder auch alte Badewannen eigenen sich im Garten oder auf dem Balkon übrigens auch als ungewöhnliches, zugleich aber auch dekoratives Blumenbeet beziehungsweise Blumentopf. Und auch aus Treibhölzern lassen sich Möbel fertigen oder auch ein individueller Zaun bauen.

Und wer Kräuter oder andere Pflanzen sich selber heranziehen möchte, kann dafür aufgebrauchte Toilettenpapierrollen benutzen. Diese an den unteren Enden einschneiden, zusammenklappen, Pflanzenerde einfüllen, Samen einsetzen und schon ist die Minisaatanlage einsatzbereit.

Alte Badewanne wird zu Sitzbänken

Eine weitere Idee: Eine alte Badewanneneinfassung längs in der Mitte zerteilen, jeweils vier Stellfüße dranmontieren, bei Bedarf bemalen oder lackieren, Sitzkissen drauflegen und zwei Sitzbänke sind fertig. Und mit etwas handwerklichem Geschick können beispielsweise auch aus Metallschrott vielfältige Ideen realisiert werden. Beispielsweise Skulpturen für den Garten, Kerzenständer oder auch größere Möbel wie Tische oder Stühle.

Wichtig ist bei allen Upycling-Projekten: Der Kreativität sollte man freien Lauf lassen und so lange ausprobieren, bis einem das Ergebnis gefällt. (msc)

 

 

 

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