Diese Pflanzen bringen das Glück ins Haus

Neben den schönen Momenten, die man mit einer hübschen Pflanze oder einem Strauß bunter Blumen verschenkt, gibt es zahlreiche Gewächse, denen das Glück sprichwörtlich anhaftet: Die Glückspflanzen. Und zu ihnen zählen nicht nur der vierblättrige Klee und der Glücksbaum. 

Glücksklee muss man heute nicht mehr lange suchen.
Bild: annca

Generell könne „man mit Pflanzen Glück ins Haus holen“, ver­sichert Verena Reinhardt von „weberflowers“ in Ockenfels. „Denn Pflanzen steigern das Wohlbefinden und verhelfen somit zum Glück.“ Glücks­klee ist dabei gewiss die Pflanze mit der bedeutends­ten Symbolkraft. Der ge­wöhnliche Rot- und Weiß- Klee hat an seinem Blattstiel ein Blatt, welches normaler­weise in drei Blättchen ge­teilt ist. Nur ganz selten fin­det man einen Klee-Stiel, an welchem vier Blättchen sit­zen. Der Fund dieser Beson­derheit war bereits im Mittel­alter ein Zeichen für Glück.

Doch damit man nicht zu lange nach dem Glück suchen muss, sind findige Gärtner auf die Kultur von Sauerklee ge­kommen. „Glücksklee ist die bei uns am häufigsten ver­kaufte Glückspflanze“, führt Verena Reinhardt weiter aus. „Wir produzieren jährlich gut 100.000 Stück. Der Glücks­klee wird traditionell zu Sil­vester verschenkt und soll Glück, Gesundheit und Geld für das neue Jahr bringen.“

Auf einen ähnlich hohen Bekanntheits- und Beliebt­heitsgrad unter den Glücks­pflanzen kommt der Glücks­bambus. Die sehr robuste und pflegeleichte Pflanze ist mal spiralförmig gewunden, mal wächst sie auch kerzengerade in die Höhe. Der Glücksbam­bus verspricht Wohlstand, Le­bensfreude und Energie. Au­ßerdem soll er für ein langes und gesundes Leben sorgen.

Eine ähnliche Symbolkraft wird auch den Azaleen zu­gesprochen. Der hölzerne Stamm verleiht ihr das Aus­sehen eines kleinen Glücks­baumes. Ihr Farbenspektrum umfasst viele Nuancen von Rottönen über Rosa, Violett, Lachs und Weiß bis hin zu mehrfarbigen Blütenformen.

Mit zu den beliebtesten Zimmerpflanzen zählt das Alpenveilchen. Doch was die wenigsten wissen: Das Alpenveilchen gilt auch als Glücksbringer und Symbol für Fruchtbarkeit und Ener­gie. Kein Wunder, verwan­delt die Blütenschönheit mit ihren farbenfrohen Blüten und den herzförmigen Blät­tern auch während der war­men Jahreszeit Balkon und Terrasse in einen Ort der Ruhe und Erholung. In ver­schieden großen, einfarbi­gen Pflanzkübeln arrangiert und mit gemütlichen Balkon­möbeln kombiniert, verpasst das Alpenveilchen jedem Draußen-Wohnzimmer ei­nen bestechenden Look, der zum Verweilen und Relaxen einlädt. Laue Sommeraben­de werden so zu kleinen Mi­ni-Urlauben, bei denen nach dem Feierabend neue Energie für den nächsten Tag gesam­melt werden kann.

Der Geldbaum, auch Glücks- oder Pfennigbaum genannt, indes verhilft dem Halter zu Geldsegen und fi­nanziellem Erfolg. Die aus Südafrika stammende Pflan­ze wird hierzulande gerne als Zimmerpflanze gehalten. Sie wird bis zu einen Meter hoch und bildet nach etwa zehn Jahren zarte weiß-rosa Blü­ten aus. Gemäß den Lehren des Feng-Shui deutet man die handförmigen und in Fünfer­gruppen angeordneten Blätter der Glückskastanie als offene Hand, die Geld auffängt.

Wer sich also diesen de­korativen und pflegeleichten Zimmerbaum zu Hause hält, darf sich Hoffnungen auf ein baldiges, finanzielles Glück machen. In ihrem schön ge­flochtenen, dicken Stamm kann die Glückskastanie üb­rigens Wasser einspeichern und muss demnach nur we­nig gegossen werden.

Mit dem Bogenhanf verrät Verena Reinhardt noch einen Geheimtipp: „Der Bogenhanf gehört auch zu den Pflanzen, die Glück bringen. Er küm­mert sich um die Gesund­heit seines Besitzers, indem die Zimmerpflanze die Gift­stoffe aus der Luft absorbiert. Wichtig für die Pflege der Pflanze ist, den Bogenhanf nicht häufig zu gießen.“ (imr)

 

 

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