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Echte Freunde sind am wichtigsten

Viele Freunde verhalfen Annika und Maike Otto – beide stehen im Kader des Basketball-Regionalliga-Teams der Dragonladies Rhöndorf – zum Titel „Sportlerin des Jahres im Rhein-Sieg-Kreis“. Geschlagen geben musste sich mit Lena Schöneborn immerhin sogar eine Military-Olympiasiegerin.

Maike (links) und Annika Otto sind von ihren Freunden zu den „Sportlerinnen des Jahres“ gewählt worden.
Bild: M. Cramer

Natürlich hätten sie sich über die Wahl gefreut, „aber wir wissen ganz genau, dass dies ohne unsere Mannschaft, unseren Verein und unser Netzwerk nicht möglich gewesen wäre“, weiß Annika, die jüngere der Otto-Töchter. „Es ist schon toll, dass so viele Leute für mich abgestimmt haben, aber ich bilde mir nichts darauf ein.“

Auch bei Facebook haben die jungen Damen ein beachtliches Kontingent an Freunden aufgebaut: „Facebook ist eine gute Möglichkeit Kontakt zu halten, allerdings nur oberflächlich. Ich finde es viel wichtiger, mich mit meinen echten Freunden persönlich zu treffen und auszutauschen. Für mich zählt Familie an erster Stelle, dann kommt der engste Kreis. Dann gibt es natürlich auch gute Kumpel, dieser Personenkreis ändert sich im Laufe der Zeit immer wieder.“

Ihre Schwester Maike würde Annika auch als ihre beste Freundin bezeichnen. „Wir stehen uns sehr nah, können über alles reden, bei uns ist „family first“.

Die aus Bad Honnef stammenden Schwestern haben tagsüber viel zu tun, Maike mit ihrem dualen Studium und Annika mit ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin. Trotzdem versuchen sie, immer wieder Zeit miteinander zu verbringen. „Wir können uns aufeinander verlassen, im Notfall würden wir alles stehen und liegen lassen. Das gilt aber auch für unsere besten Freunde.“

Beide verbindet die Liebe zum Basketball, einem Mannschaftssport. „In einem Team ist die Chemie sehr wichtig. Natürlich können nicht alle beste Freundinnen sein, dafür sind die Charaktere zu unterschiedlich. Aber in unserer jetzigen Zusammensetzung verstehen wir uns prima, sonst könnten wir nicht so erfolgreich sein. Wir haben viele jüngere Spielerinnen, die sich den ganzen Tag am Hagerhof in der Schule sehen. Sie haben natürlich mehr miteinander zu tun. Aber die Mischung ist echt gut.“

Seit dem letzten Jahr steht auch die Russin Daria Karabatova in Reihen der Dragonladies. Mit ihr hat Annika eine richtige Freundschaft aufgebaut. Sehr oft ist die 17-Jährige zu Besuch bei der Familie Otto. Immer noch regen Kontakt pflegt Annika zu Dasha Dikalenko und Arina Vlasenko. Die beiden Estinnen spielten bis vor zwei Jahren für Rhöndorf. „Dasha wird Karneval wieder zu uns nach Bad Honnef kommen.“

Annikas Resümee: Viel wichtiger als Facebook-Kontakte oder Votings sind „echte Fründe… .“ (mc)

 

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