Ein letzter Brief

Bild: cbt

Es beginnt mit einem Brief: Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb.

Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben.

In „Love Letters to the Dead” (ISBN: 978-3-570-16314-6, 9,99 Euro) bleibt es aber nicht bei diesem einen Brief. Laurel schreibt unzählige, und tatsächlich besteht das ganze Buch ausschließlich aus diesen Briefen. Was ungewöhnlich klingt, fesselt den Leser, der ungewohnte Schreibstil macht neugierig. Das Jugendbuch wird empfohlen für Leser ab 14 Jahren und ist ab sofort erhältlich.

 

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