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DPSG Sankt Georg


Erfolgreiche Altkleidersammlung

Am 1. April war es wieder soweit: die Rover und Leiter der Stämme Heisterbacherrott, Ittenbach, Stieldorf und Oberpleis der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) trafen sich, um in der Pfarreiengemeinschaft Königswinter am Oelberg Altkleider und in Oberpleis auch gut erhaltene Kinderkleidung zu sammeln. Neben einigen Tonnen Altkleidern konnten auch etwa 30 Kartons vollgepackt mit Kinderkleidung zusammengetragen werden.

Bild: Veranstalter

Die jährlich zweimal stattfindende Altkleidersammlung ist eine wichtige Aktion. Die Jugendarbeit der Stämme wird hauptsächlich daraus finanziert und ist ein Gemeinschaftsprojekt des gesamten Stammes – während die jüngeren Gruppen für das Verteilen von Handwurfzetteln verantwortlich sind, helfen die Älteren bei der Durchführung der Sammlung.

Die Oberpleiser Pfadfinder werden die etwa 30 Kartons gefüllt mit gut erhaltener Kinderkleidung zur Kleiderstube der katholischen Kirchengemeinde Köln-Höhenberg/Vingst bringen, wo sie in der dortigen Kleiderstube benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugutekommt.

Die nicht gesondert sortierten Altkleider werden an die Kolping Recycling GmbH verkauft. Der Erlös des Verkaufs kommt der Jugendarbeit der Pfadfinder zu Gute. Davon werden Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche finanziert, Material angeschafft oder Leiterfortbildungen finanziert.

Die Kolping Recycling GmbH sortiert die gesammelte Kleidung. Ungefähr 40 Prozent werden dabei als tragbare Kleidung, etwa 40 Prozent als textile Rohstoffe für die Wiederverwertung und etwa zehn Prozent als Müll sortiert. Die gespendete, noch tragbare Kleidung trägt dazu bei, dass sich sozial Schwache, Menschen in Entwicklungsländern, aber auch kinderreiche Familien auf Kleidermärkten oder Basaren preisgünstige Kleidung aus Kleiderkammern, Sozialkaufhäusern und Märkten aus den Sammlungen kaufen können. Sortierte Ware wird auf dem Binnenmarkt (unter anderem in Secondhandläden und Modemärkten) und ins Ausland (zum Beispiel Osteuropa, Afrika) verkauft.

Ungefähr 40 Prozent können in Schwellen- und Entwicklungsländern Menschen helfen. Etwa 30 Prozent sind nicht mehr tragbar und können etwa für die Putzlappenherstellung verwertet werden. Weitere 20 Prozent der aussortierten Kleidungsstücke werden zu Wolltuche, Halbtuche, aber auch zur Papierherstellung recycelt. Bettfedern werden aufbereitet und wiederverwendet. Etwa fünf Prozent der gesammelten Menge sind Abfälle zur Beseitigung und werden beispielsweise der thermischen Verwertung übergeben.

Die nächste Sammlung findet im Herbst 2017 statt.

 

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