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Schloss Drachenburg


Erleuchtendes und dunkle Einblicke

Führungen nach Einbruch der Dunkelheit, erhellende Einblicke in die historische Hausbeleuchtung sowie ein beeindruckendes Lichtevent – all das bietet das Schloss Drachenburg in Königswinter regelmäßig.

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Bei der Führung „Licht, mehr Licht!“ erfahren die Schlossbesucher von Juliane Wolfram einiges über die Beleuchtung des historischen Gemäuers.
Bild: Schloss Drachenburg gGmbH

So haben Besucher im Rahmen von sogenannten „Geisterstunden“ zum Beispiel die Gelegenheit, das auf halber Höhe zum Drachenfels gelegene Gebäude zu später Stunde – außerhalb der regulären Öffnungszeiten – zu erkunden. Die nächste öffentliche „Geisterstunde auf Schloss Drachenburg“ findet am Freitag, 11. November, um 19.30 Uhr statt. Während der zweistündigen Führung mit Peter Wendland, die über Treppen und steile Stiegen führt, lernen die Nachtschwärmer das Schloss Drachenburg und seine nächtlichen Besucher kennen. Die Nacht gibt Geheimnisse preis, an die keiner am Tag denken mag. Ein sagenhafter Umtrunk beschließt den Abend.

Die Führung richtet sich an Personen ab 18 Jahren. Jugendliche ab 15 Jahren dürfen in Begleitung eines Volljährigen teilnehmen. Damit aber auch jüngere Schlossbesucher in den Genuss einer abendlichen Führung kommen, werden auch „Familiengeisterstunden“ angeboten, so etwa am 12. November um 19.30 Uhr. Nachtschwärmer von sechs bis 99 Jahren können dann in die erlebnisreiche Geschichte von der Gründerzeit bis heute eintauchen. Rheinromantik, deutsche Mythologie, Geschichte, Sagen und Märchen begleiten den Weg durch das nächtliche Schloss. Aufgelockert wird die Führung durch Spiele und Musik. Auf dem Weg durch das Schloss dürfen die Teilnehmer mit allen Sinnen die Reize des Abends wahrnehmen. Erwachsene zahlen für die „Geisterstunden“ 22 Euro, Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren 16,50 Euro.

Im Repertoire der Themenführungen findet sich aber auch im wahrsten Sinne des Wortes Erleuchtendes. „Licht, mehr Licht! – Historische Haustechnik“ heißt eine Veranstaltung, die am Sonntag, 30. Oktober, um 15 Uhr zum nächsten Mal stattfindet. Wie der Titel andeutet, liegt ein Schwerpunkt auf der Entwicklung des Lichtes und auf der historischen Hausbeleuchtung. Schloss Drachenburg bot mit seiner Gasbeleuchtung schon zu Bauzeiten ausreichend Licht. Das 19. Jahrhundert mit seinen vielen technischen Errungenschaften lieferte ganz neue Möglichkeiten. Aber auch andere Fragen – zum Beispiel „Womit heizte man ein Schloss?“ und „Wie sah es in den  ‚modernen’ Badezimmern aus?“  beantwortet Juliane Wolfram auf dem eineinhalbstündigen Rundgang. Die Führung kostet 6 Euro zuzüglich Eintritt.

Ganz viel Licht in der Dunkelheit verspricht das Schlossleuchten, das zwar erst vom 17. Februar bis 26. März stattfindet, das man sich aber schon jetzt vormerken sollte. Mit Lichteffekten und Projektionen wird der Künstler Wolfgang Flammersfeld Schloss Drachenburg in ein Farben- und Lichtermeer verwandeln. Akzente der Architektur werden leuchten, der märchenhafte Park in buntem Licht erstrahlen, Videoinstallationen und Musik werden die Zauberwesen zum Leben erwecken. Freitags, samstags und sonntags haben Besucher die Möglichkeit, das Schloss und die ebenfalls beleuchtete Nibelungenhalle mit der Drachenhöhle von 18 bis 22 Uhr in einem ganz besonderen Licht zu sehen.

Tickets für Veranstaltungen auf Schloss Drachenburg sind im Onlineshop (www.schloss-drachenburg.de) und an der Schlosskasse erhältlich. (eg)

 

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