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Tierische Ausflugsziele


Esel, Löwe, Krokodil & Co. entdecken

Der Frühling entfaltet auch in der Region langsam aber sicher seine volle Pracht. Gerade in den restlichen Tagen der Osterferien bietet sich da für Eltern und Großeltern eine gute Gelegenheit, gemeinsam mit den Kindern tierische Ausflugsziele zu entdecken. Mit etwas Glück sind dort im Frühjahr auch Tierbabys zu sehen.

In den Osterferien können Kinder wieder am Drachenfels in Königswinter auf einem Esel reiten. Voraussetzung ist, dass es nicht regnet.
Bild: Tourismus Siebengebirge

Ob exotische Tiere wie Schimpansen, Löwen, Krokodile und Haie oder heimische Nutz- und Wildtiere wie Esel, Wildschweine oder Rehe. In der Region können alle diese Tierarten hautnah erlebt werden. So warten beispielsweise in Königswinter gleich drei tierische Ausflugsziele auf die kleinen und großen Besucher.

Eine beliebte Attraktion ist dort bereits seit dem 19. Jahrhundert der Ritt mit dem Esel auf den Drachenfels. Ursprünglich sind die Grautiere übrigens für den Transport der Steine aus dem ebenfalls im 19. Jahrhundert stillgelegten Steinbruch verwendet worden und waren auch wichtige Arbeitstiere beim Weinanbau. Als immer mehr Besucher die Burgruine auf dem auch spaßeshalber „höchsten Berg der Niederlande“ genannten Drachenfels besuchten, wurden die Touristen mittels der Lastenträger auf den Gipfel transportiert. Auch noch heute können Kinder von der Talstation der Drachenfelsbahn bis zum Eingang von Schloss Drachenburg auf dem Rücken eines Esels reiten. Dies ist mit Beginn der Osterferien bis zum 31. Oktober samstags, sonn- und feiertags ab 11 Uhr sowie in den nordrhein-westfälischen Ferien täglich möglich. Einzige Bedingung: Es darf nicht regnen.

Ebenfalls am Drachenfels befindet sich in Königswinter die Nibelungenhalle mit dem angegliederten Reptilienzoo. Dort können die Besucher unter anderem mehr als 100 Schlangen, Echsen, Schildkröten und sogar Krokodile aus Nord-und Südamerika, Australien, Indien, Indonesien, Afrika, Madagaskar, Papua Neuguinea und von den Salomonen hautnah erleben. Zudem leben dort auch zahlreiche exotische Vögel und Insekten.

Doch damit nicht genug: Seit 2005 können Interessierte an der Uferpromenade von Königswinter im Sea-Life-Center Königswinter auch die tierische Unterwasserwelt erkunden. Im Sea-Life-Center leben mehr als 2000 Tiere wie beispielsweise Haie, Rochen und Clownfische in 36 Becken und Aquarien aus den verschiedensten Regionen der Welt. Unter anderem gibt es dort einen Bereich, in dem die Tierwelt des nahgelegenen Mittelrheins zu sehen ist. Neben Rotfedern, Barschen und Schleien sind dort auch Welse, Barben und andere Flussbewohner zu sehen. Im weiteren Verlauf des Rundweges durch das Sea-Life-Center Königswinter sind außerdem die Kulissen der Nibelungensage nachgebaut worden.

Dort wird derzeit zudem die neue Sonderausstellung „Reich der Krebse“ mit einer japanischen Riesenseespinne gezeigt und noch bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 23. April, finden dort wieder die Eventwochen „Geentert von Piraten“ statt.

Die beiden Löwenwelpen „Tessy“ und „Khalila“ sind derzeit im Zoo Neuwied zu bewundern.
Bild: Zoo Neuwied

Unter anderem Tierarten wie Schimpansen, Löwen, Geparde, Leguane, Krokodile, Seehunde, Pinguine oder Nasenbären, Flamingos, Strauße, Papageien, Kamele, Erdmännchen oder die größte Känguruherde außerhalb Australiens leben im Neuwieder Zoo im Stadtteil Heimbach-Weis. Insgesamt sind in dem Zoo mehr als 1300 Tiere aus mehr als 170 Arten zu sehen. Und bis einschließlich Sonntag, 23. April, ist dort täglich auch eine Ostereiersuche möglich. Mit etwas Glück können im Zoo Neuwied übrigens auch die beiden, Ende vergangenen Jahres geborenen Löwenbabys in ihrem Außengehege beobachtet werden.

Heimische Waldbewohner sind dagegen beispielsweise auf der linken Rheinseite im Wald- und Wildpark Rolandseck in dem gleichnamigen Remagener Stadtteil zu finden. Neben Wildschweinen und Rot- und Damwild leben dort auch Ponys, Alpakas, Hochlandrinder, Ziegen und Schafe sowie Kaninchen. Ebenfalls Schwarz-, Rot- und Damwild kann übrigens kostenlos im Wildgehege der Stadt Bonn an der Waldau entdeckt werden.  (msc)

 

 

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