«

»

VG Asbach


Feuerwehren üben den Ernstfall

Jüngst übten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Asbach im Industriepark Mendt. Das Übungsszenario lautete „Brand einer Produktionshalle mit vermissten Personen“. Insgesamt waren sieben Feuerwehren an der Einsatzübung beteiligt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gegen 13.50 Uhr erfolgte die erste Alarmierung der Feuerwehren Krautscheid und Buchholz sowie vom Teleskopgelenkmast (TGM) aus Asbach. Einsatzort war bei der Firma Licharz im Industriepark Mendt, wo ein Brand in einer Produktionshalle gemeldet wurde. Als nach wenigen Minuten das erste Löschfahrzeug eintraf, konnte dies bestätigt werden und es wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren Altenhofen und Strauscheid sowie das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) aus Windhagen hinzugerufen. Um ausreichend Atemschutzgeräte vor Ort bereitzustellen, wurde ebenfalls der Gerätewagen Atemschutz aus Neustadt angefordert.

Der Brand war im mittleren Hallenabschnitt ausgebrochen und große Teile der Halle stark verraucht. Ein Mitarbeiter wurde in diesem Bereich noch vermisst. Außerdem war ein Arbeiter eines Dachdeckerbetriebs an einem Lichtschacht auf dem Hallendach eingebrochen und lag verletzt auf dem darunter befindlichen Hochregallager.

Während ein erster Trupp unter Atemschutz in die Halle vorging um die vermisste Person zu suchen, machte sich ein weiterer Trupp der Höhensicherungsgruppe auf den Weg zum verletzten Dachdecker. Dieser Hallenabschnitt war nicht verraucht, sodass der Arbeiter schnell erreicht und erstversorgt werden konnte. Da der Arbeiter über Schmerzen im Rücken klagte, wurde eine schonende Rettung vorbereitet und er wurde in einer Schleifkorbtrage über einen Flaschenzug vorsichtig abgelassen.

Außen wurde parallel eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut. Diese verhindert, dass sich der Brand auf benachbarte Gebäude ausbreiten kann. Auf der Rückseite der Halle brachte sich der Gelenkmast in Stellung und kontrollierte die Dachflächen. Um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben, wurden mehrere Schlauchleitungen von unterschiedlichen Hydranten an die Einsatzstelle gelegt. Ebenfalls standen weitere Trupps mit Atemschutz bereit, um die eingesetzten Kräfte im Innenangriff abzulösen.

Nach kurzer Zeit wurde auch der vermisste Mitarbeiter in der Halle gefunden und konnte nach draußen gebracht und versorgt werden. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde die Halle mit Überdrucklüftern vom Rauch befreit.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und das eingesetzte Material konnte zurückgebaut werden. Im Anschluss gab es eine kleine Stärkung für die Einsatzkräfte und Wehrleiter Arnold Schücke bedankte sich bei der Firma Licharz für die Möglichkeit eine solche Übung auf dem Gelände durchführen zu können.

Bilder: Veranstalter

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.