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Rise Against – „Wolves“


Gefährliches aus Nashville

Im Laufe ihrer Karriere haben sich „Rise Against“ stets für eine soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Mit „Wolves“, ihrem frisch erschienenen und ab sofort bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlichem neuen Album, fordert die Band ihre Fans heraus, gemeinsam eine neue, mutige Identität zu entwickeln. Das Album handelt davon, seine innere Kraft zu erkennen. Es ist ein Aufruf: der Gejagte soll zum Jäger werden.

Die mit den Wölfen heulen: „Rise Against“ veröffentlichen ihr achtes Album.
Bilder: Travis Shinn, Universal

Auf viele Weisen seien „Rise Against“-Konzerte „ein sicherer Ort für unsere Fans“, erklärt Leadsänger Tim Mcllrath. „Aber ich habe erkannt, dass ich nicht nur sichere Räume schaffen will, ich will auch gefährliche.“ Die Gefahr soll aber vor allem einer Sache drohen: der Ungerechtigkeit. Es sollen Räume sein, wo etwa „Frauenhass und Ausländerfeindlichkeit nicht existieren können“. Bei „Wolves“ gehe es darum, Räume zu schaffen, wo solche Meinungen keine Luft zum Überleben haben, wo diese Art von Ideen erstickt wird.“

„Rise Against“ nahmen ihr achtes Studioalbum mit dem Grammy-Gewinner Nick Raskulinecz auf. Dafür zog die Band nach Nashville, weit weg von Chicago und Los Angeles und in einen Bundesstaat, wo sie bisher kaum live gespielt hatte. Das nahm einen deutlich  spürbaren Einfluss auf das neue Album: „In Nashville zu leben, hat uns verdeutlicht, dass wir uns nicht nur auf unsere Unterschiede konzentrieren dürfen“, sagt Mcllrath. „Wenn wir damit aufhören und miteinander sprechen, von Angesicht zu Angesicht, könnten wir unsere Gemeinsamkeiten erkennen. Wir sind alle Wölfe in dem gleichen Rudel, das die Tore umkreist.“

„Wolves“ folgt auf das 2014er Album „The Black Market“, das seinerzeit direkt auf Platz eins der Deutschen Albumcharts eingestiegen ist und mit Gold ausgezeichnet wurde. Man darf gespannt sein, ob die Wölfe in dieser Beziehung nun einen ähnlichen Weg einschlagen werden.

 

 

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