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Die RWN-Redaktion hatte in das Vorteil-Center Unkel eingeladen


Gipfeltreffen der Weinmajestäten

Es war ein durch und durch royales Treffen, dass jetzt wieder in der Weinabteilung des Vorteil-Centers in Unkel anstand. Denn zum bereits 7. Treffen der Weinköniginnen vom Unteren Mittelrhein waren in diesem Jahr so viele Majestäten wie noch nie dem Ruf der RWN-Redaktion gefolgt. In vollem Ornat repräsentierten die jungen Damen und ihre Begleiter gleich acht Orte mit Weinfest-Tradition in der Region.

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Es wurde voll in der  Weinabteilung des Vorteil-Centers in Unkel beim 7. Weinköniginnentreffen der RWN-Redaktion. Denn aus gleich acht Orten waren amtierende und künftige Weinköniginnen sowie ihre Weinprinzessinnen, ein Hauptmann und ihre Begleiter nach Unkel angereist. Das bedeutete eine neue Rekordbeteiligung beim diesjährigen RWN-Weinköniginnentreffen.

Erstmals hatte sich sogar eine Weinkönigin samt ihren Weinprinzessinnen von der linken Rheinseite eingefunden und das auch ganz ohne Rheinbrücke. Mit Lea I. Lüdenbach sowie Julia Dörr und Hannah Braun kamen nämlich die Remagener Weinmajestäten auf die rechte Rheinseite. „Es ist immer schön, die vielen anderen Majestäten zu sehen“, erklärte die 25-jährige Weinkönigin, deren Amtszeit mit dem Remagener Weinfest, das vom 15. bis zum 18. September stattfindet, enden wird. Ihr Lieblingsweinfest ist übrigens außer natürlich dem eigenen das Dattenberger.

Aus diesem Ort der Verbandsgemeinde Linz war das noch ungekrönte Oberhaupt Kira I. Michels in das Unkeler Vorteil-Center gekommen. Und die künftige Weinkönigin, die am 30. September auf dem Dattenberger Weinfest ihre Krone erhält, hatte auch die größte Anzahl an Weinprinzessinnen mitgebracht. Mit Hannah Schwips, Maren Birrenbach, Annika Hausen und Corinna Michels waren es derer gleich vier.

„In Dattenberg wird immer die Schützenkönigin des Vorjahres im kommenden Jahr Weinkönigin“, erläuterte Michels. Da ihre Eltern schon seit langem im Dattenberger Verkehrs- und Verschönerungsverein aktiv seien, der das Weinfest ausrichtet, sei sie quasi seit ihrer Geburt immer auf dem Weinfest mit dabei gewesen. „Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen“, sagte die 20-Jährige. Und das gelte auch für die Weinprinzessinnen, betonten die jungen Damen, die alle auch gerne auf das Weinfest in Erpel gehen.

Dort regiert seit dem 12. August Weinkönigin Anne Wagener mit ihren Weinprinzessinnen Eva Siebertz und Tatjana Krämer. Warum sie sich entschieden hat, Weinkönigin zu werden? „Ich möchte Erpel und das Weinfest samt dem bekannten Blumenkorso gut repräsentieren“, erklärte die 21-Jährige Weinkönigin.

Aus dem Bad Honnefer Stadtteil Rhöndorf hatten gleich zwei königliche Hoheiten den Weg in das Vorteil-Center Unkel gefunden. Zum einen die noch amtierende Weinkönigin Jessica Gottsauner und zum anderen Ann-Kathrin Püllen, die auf dem Rhöndorfer Weinfest am Samstag und Sonntag, 2. und 3. September, gekrönt wird. „Ich bin mit dem Rhöndorfer Weinfest groß geworden und wollte schon immer Weinkönigin werden“, erzählte Gottsauner, die bereits seit 2015 in Amt und Würden ist. Ihre Nachfolgerin Ann-Kathrin Püllen freut sich jetzt auf jeden Fall auf ihre neuen Aufgaben als Weinkönigin.

In Linz wird jetzt am 8. September die neue Weinkönigin Maike Schellberg ins Amt eingeführt. Zum RWN-Weinköniginnentreffen war sie schon einmal mit ihren Prinzessinnen Anika Reinhardt und Alicia Donner gekommen. „Ich habe mich bereits 2014 für das Amt der Weinkönigin 2017 beworben, weil meine Mutter genau vor 30 Jahren selbst Linzer Weinkönigin gewesen ist“, berichtete die 18-Jährige. Für alle drei gehe es darum, die Stadt und deren Tradition zu repräsentieren. Nur beim Weingeschmack sind sie sich noch uneinig. Denn während Anika Reinhardt und Maike Schellberg lieblichen Weißwein bevorzugen, steht bei Alicia Donner halbtrockener Riesling auf der Favoritenliste.

„Um lustig und froh zu sein, gehört ein gutes Tröpfchen hier vom Rhein“ – so lautet der Amtsspruch der amtierenden Bad Hönninger Weinkönigin Christina Macherey. Die 22-Jährige, die zum Weinköniginnentreffen von den beiden „Karussell-Bremsern“ Willi Schülle und Werner Henn begleitet wurde, empfindet ihre Zeit als Bad Hönninger Weinmajestät als „richtig schön“. „Allerdings sollte man schon trinkfest sein“, erklärte Macherey.

Gleich zwei Weinfeste und -orte repräsentiert Weinprinzessin Carina Heßler beim Treffen in der Weinabteilung des Vorteil-Centers. Nämlich das von Hammerstein, das schon stattgefunden hat, und das Weinfest von Rheinbrohl. „Mit dem Weinfest in Rheinbrohl vom 29. September bis zum 2. Oktober endet für unsere Weinkönigin Anna-Sophie I. von Rheinbrohl und Hammerstein und mich die Amtszeit. Es war bisher eine sehr spannende Zeit. Auch Workshops zum Thema Weinanbau und -herstellung konnten wir belegen“, erzählte Heßler.

Und mit Johanna Boendgen und Hauptmann Jan-Philipp Wallek waren auch Führungskräfte aus Unkel bei dem royalen Treffen vertreten. „Ich war vor zwei Jahren bereits selber Unkeler Weinkönigin“, berichtete die jetzige Prinzessin Boendgen. Gemeinsam mit Marie Thelen bildet sie das Gefolge für die jetzige Unkeler Weinkönigin Klara Thelen. „Diese Zeit ist ein sehr schönes Erlebnis, dass sehr viel Spaß macht“, sagte  Boendgen. Übrigens wird die jeweilige Unkeler Weinkönigin jedes Jahr abwechselnd von den Junggesellenvereinen Unkel und Scheuren gestellt. (msc)

Bilder: H.-W. Lamberz

 

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