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Das Glühwürmchen als Vorbild

Im Garten sind sie heimliche Stars und auch gerne gesehene Glücksbringer: Die Glühwürmchen. Jetzt inspirieren sie auch LED-Forscher, um die schon effizienten Leuchtdioden noch wirkungsvoller zu machen.

Fireflies at night

Vorbildlich: Glühwürmchen benötigen nur wenig Energie, um Licht zu erzeugen.
Bild: Fotolia/fergregory

Ein internationales Forschungsteam rund um die Belgierin Annick Bay ist bei Untersuchungen an Glühwürmchen auf eine Methode gestoßen, mit der sich die Lichtausbeute bei Leuchtdioden um bis zu 55 Prozent steigern lassen soll. Das Geheimnis liegt in der Struktur des Leuchtorgans der Krabbeltiere: Beschichtet man LEDs mit einer ähnlichen Oberfläche, wie sie auf dem Hinterleib eines Glühwürmchens vorzufinden ist, so erhöht dies die Lichtausbeute ganz erheblich.

Es sei die zerklüftete, scharfkantige Struktur an der Außenseite des Leuchtorgans des panamaischen Glühwürmchens, die den Unterschied macht, berichtet das Technikmagazin „Technology Review“ . Die Struktur des Hinterleibs dieser Spezies sorgt nämlich dafür, dass das Licht nicht nach innen reflektiert wird, sondern nach außen tritt.

„Beschichtet man handelsübliche LEDs mit einem Material, das eine ähnliche Struktur aufweist, so erhöht das die Leuchtkraft um bis zu 55 Prozent. Eine entsprechende nachträglich Beschichtung auf bereits im Handel erhältliche Leuchtdioden ist möglich“, behauptet Annick Bay.

LEDs gelten schon heute als die Beleuchtungstechnologie der Zukunft, ihr Preis allerdings wird von vielen Verbrauchern aber noch als recht teuer empfunden.

 

 

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