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Intelligent und modern wohnen


Home, smart Home: das clevere Zuhause

Das Licht geht automatisch an, die Türe entriegelt sich, sobald sich ein Bewohner dem Gebäude nähert. Die Heizung hat die Haustechnik schon vorher auf behagliches Niveau gebracht. Der Briefkasten schickt eine SMS, sobald die Post da ist, die Waschmaschine nützt den günstigsten Stromtarif. Das, was gestern noch für viele Fiktion war, ist heute schon Realität: das Smart Home, die superschlaue Komfortzone, die Menschen das Leben so angenehm wie möglich macht.

Die Technik ist im Haus immer weiter auf dem Vormarsch.
Bild: innogy

Jüngste Fachmessen wie die „BAU 2017“ haben gezeigt, wie weit die Technik schon ist. Wenn die Bewohner eines Smart Homes nach einem langen Arbeitstag im Winter nach Hause kommen, ist die Wohnung bereits warm und die Rollläden sind bereits heruntergefahren. Entspannt kann man sich aufs Sofa oder in den Lieblingssessel fallen lassen und sich auf den Abend freuen.

Verlässt man dann morgens das Haus, fährt die Heizung automatisch herunter, die Sicherheitsanlage wird aktiviert und alle unnötigen Stromverbraucher werden ausgeschaltet. Das Smart Home macht das Leben leichter und setzt dabei auf intelligente Gebäudetechnik. Die Vernetzung beginnt mit einfachen Tastern, Schaltern und Leuchten und kann bis zu unterschiedlichen Wohnraum-Szenarien führen – unter Einbeziehung von Temperatur, Helligkeit, Bewegung, Fensterkontakt, Hausgeräten, Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik.

Ins System integrierte Rauchwarnmelder retten Leben im Fall eines Brandes, Bewegungsmelder erfassen Verdächtiges bei Dunkelheit und schrecken ab, Alarmanlagen schützen vor Einbruchsversuchen. Aus der Ferne lässt sich überprüfen, ob der Herd und die Waschmaschine aus sind oder das Eingangstor geschlossen ist.

Fast wöchentlich kommen neue Anwendungen auf den Markt. Sie machen das Thema Smart Home immer interessanter für Hausbesitzer und Mieter. Auch, weil sie mehr Komfort für ältere Menschen bieten. Experten sprechen bereits von einem Smart-Home-Boom. Das liegt vor allem am Smartphone. Damit hat fast jeder Nutzer ein Bediensystem in der Tasche, mit dem sich immer mehr Anwendungen der Gebäudetechnik auf einfache Weise steuern lassen. Als Kontrollinstrumente dienen Apps, verbunden über Bluetooth, WLAN oder Mobilfunk aus der Ferne.

Auf der anderen Seite kommt Bewegung in den Markt, weil die Anbieter von Heimautomationssystemen mit ihren unterschiedlichen Kommunikations-Protokollen nach neuen Lösungen suchen. Sie schließen sich zusammen, um mit ihren „Insel-Lösungen“ komplexere Steuerungen zu ermöglichen und den Nutzen von Smart Home-Anwendungen weiter zu optimieren.

Modernste Smart Home-Anwendungen gehen inzwischen weit darüber hinaus, nur Heizung, Beleuchtung oder Sicherheitsanlage im Haus zu managen. Jüngste  Entwicklungen von Gebäudebauteilen machen es möglich, dass sich auch Glas, Türen und Fenster vernetzen lassen und „mitdenken“, um den Wohnkomfort und die Energieeffizienz von Gebäuden weiter zu erhöhen.

Fazit: Das mitdenkende „Smart Home“, das den Wohnkomfort erhöht und Kosten spart, ist keine Vision mehr, sondern Realität. Die Technik dafür steht schon überall zur Verfügung. (imr)

 

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