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Jahreshauptversammlung von Fathima e.V.


Honnefer Verein ermöglicht Mädchenausbildungen in Burkina Faso

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Jahreshauptversammlung mit dem Vertreter der Fürsorge- und Bildungsstiftung (Zweiter von links)

Am 5. Februar fand die Jahreshauptversammlung des Honnefer Vereins Fathima e.V. statt.
Nachdem Fathima e.V. in den letzten Jahren den Aufbau eines dreiklassigen Nähateliers in Kassan mitfinanziert hat, unterstützt der Verein seit wenigen Monaten eine neue Initiative der afrikanischen Partner in Burkina Faso, durch die 20 Mädchen in landwirtschaftlichen und handwerklichen Bereichen für zwei Jahre ausgebildet werden.

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Lernbegierige Mädchen in Gosson/Burkina Faso

Aus Honnefer Kellern und Dachböden wurden dafür Nähmaschinen gespendet, von denen der Verein auch im letzten Jahr wieder 35 in einem Container nach Afrika geschickt hat. Damit auch Hühner- und Viehzucht, Zwiebel- und Kohlanbau, Weben und Bierbrauen unterrichtet werden kann, finanzierte die Fürsorge- und Bildungsstiftung (früher Bonita) die Wasserversorgung und das erste Ausbildungsjahr. Ihr Vertreter Fred Heimbach kam aus Solingen zu der Versammlung nach Erpel in das Vereinslokal angereist.

Schatzmeisterin Dr. Dorothea Weiss gab bekannt, dass im Vorjahr mehr als 37.600 Euro in die Projektenach Burkina Faso geflossen sind, vor allem in die von der Stiftung finanzierte Wasserversorgung des Ausbildungszentrums in Gosson, in der nordöstlichen Provinz Sourou. Dazu kamen einzelne Spenden von privaten Unterstützern, Firmen, Kollekten ev. Kirchengemeinden und Geburtstagsspenden die auch dem Projekt des Nähateliers in dem Dorf Kassan zugutekamen, wo nun drei Nähklassen unterrichtet werden. Alle Geschäftskosten des Vereins werden durch die Beiträge der 17 Mitglieder voll gedeckt, sodass alle Spenden zu 100 Prozent in die Projekte fließen, betonte Dr. Weiss. Für Reisekosten kommen die Reisenden selbst auf.

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Nähklasse mit Nähmaschinen aus Bad Honnef und Umgebung in Kassan
Bilder: Jörg Lange

Vorsitzender Dipl.-Ing. Jörg Lange reiste 2014 dreimal nach Burkina Faso und konnte miterleben, was die Förderung des Vereins auslöst: „Die Mädchen sind enorm stolz, dass sie etwas lernen dürfen und ein Auskommen im späteren Leben haben werden.“

Fathima e.V. war, so berichtete der Vorsitzende aus dem Vereinsleben, im letzten Jahr an fünf öffentlichen Veranstaltungen in Bad Honnef und Umgebung beteiligt und traf dabei auch im September die Botschafterin von Burkina Faso bei einer Veranstaltung im Hagerhof.

Fred Heimbach, dessen Stiftung speziell junge Menschen unterstützt, betonte den zentralen Stellenwert von Ausbildung, gerade für Mädchen. Aus seiner 20-jährigen Erfahrung in Entwicklungsprojekten in Afrika kam er zu dem Schluss: „In armen Ländern mit hohem Bevölkerungswachstum kommt es vor allem auf eines an: Bildung, Bildung, Bildung…“ Informationen: www.fathima-ev.org

 

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