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Masken: Zauberkünstler der Kosmetik


Kleiner Aufwand, große Wirkung

Sie spenden Feuchtigkeit, entfernen überschüssiges Öl und abgestorbene Hautzellen, kümmern sich um akute Probleme und lassen den Teint strahlen, verfeinern die Textur der Haut und helfen gegen vergrößerte Poren: Gesichtsmasken sind nicht wahre Alleskönner – die Zauberkünstler der Kosmetik. Dabei benötigen sie nur wenige Minuten, um ihre Wirkung zu entfalten.

Nicht jede Maskerade dient der Verkleidung.
Bild: Fotolia/Anastasia

Ob trockene, fettige, empfindliche, alternde oder gestresste Haut: „Grundsätzlich gibt es für jeden Hauttyp und jeden Hautzustand auch die passende Maske“, weist Petra Schwarzbach, Geschäftsführerin der Parfümerie Laguna, Asbach und Unkel, auf das schier unendliche Angebot an diesen Pflegeprodukten hin.

Feuchtigkeitsmasken eignen sich für alle Hauttypen. Ihre Wirkstoffe bringen den Feuchtigkeitshaushalt ins Gleichgewicht und verbessern die Spannkraft der Haut. Ihre Einwirkzeit ist in der Regel kurz – nach fünf bis zehn Minuten werden sie mit einem Tuch abgenommen oder vom Kinn nach oben hin abgezogen.

Reinigungsmasken wiederum arbeiten mit Schlamm, Tonerde, Kohle und pflanzlichen Wirkstoffen, um die Haut porentief zu reinigen und den Teint zu klären. Sie sind ideal für großporige und fettige Haut. Masken auf Cremebasis indes sind die Klassiker. Sie werden in der Regel millimeterdick auf die Haut aufgetragen. Das verursacht in der Haut einen kleinen Wärmestau. Die Poren öffnen sich und die Wirkstoffe gelangen in die Haut. So wird die für das pralle Aussehen der Haut wichtige Feuchtigkeit  eingeschlossen. Crememasken sind daher ideal bei trockener und empfindlicher Haut.

Für die reife Haut hingegen haben sich Straffungsmasken als besonders empfehlenswert erwiesen. Sie werden als leichtes Gel oder als cremige Emulsion angeboten. Aufgrund der feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffe wird die glättende Wirkung meist sofort nach Nutzung sichtbar.

„Beim Auftragen der Masken ist zu beachten, dass man die Haut vorher gründlich abreinigt“, führt die Expertin weiter aus. „Denn Masken sind ein Zusatzprogramm und kein Ersatz für die tägliche Pflege. Eine besonders gute Wirkung erzielt man durch eine gleichzeitige Wärmezufuhr, beispielsweise in der Badewanne, weil sich die Poren schön öffnen und die Haut aufnahmefähiger ist.“ Grundsätzlich rät Petra Schwarzbach dazu, vor dem Gebrauch auch unbedingt die Gebrauchsanweisung zu lesen und die Maske nicht zu nahe an den Augen aufzutragen.

Einfach auf die Haut aufgelegt oder mit einem feuchten Wattepad leicht angedrückt werden sogenannte Sheet-Masken, vielerorts als neuer Beauty-Trend propagiert. Doch eigentlich sei dies nur ein neuer Name für die seit vielen Jahren im Sortiment befindlichen Vlies-Masken. „Dabei handelt es sind einzeln verpackte, mit Wirkstoffkonzentraten getränkte Tücher, die schon der Gesichtsform angepasst sind. In einer noch intensiveren Variante bieten wir solche Masken auch in unseren Kosmetikbehandlungen an. Hier ist durch die professionelle Vorbereitung der Haut, der Effekt noch um ein vielfaches höher!“ (imr)

 

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