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Hecken dürfen wieder gestutzt werden


Laubschnitt richtig entsorgen

Der Herbst ist da und damit beginnt die Zeit des Laubfalls und weiterer Arbeiten im Garten. Wer die Natur schützen möchte, lässt das Laub auf den Beeten als Bodenschutz und Nahrung für die Regenwürmer liegen oder kehrt es zu einem großen Haufen als Winterversteck für Igel und andere Tiere. Ansonsten gilt: Laub gehört wie der Grasschnitt in die Biotonne oder auf den Komposthaufen, teilt die Verwaltung des Rhein-Sieg-Kreises mit.

Laub dient vielen Tieren als Nahrung oder Winterversteck.
Bild: Kapa65

Für größere Mengen eignen sich im Rhein-Sieg-Kreis aber auch die RSAG-Biosäcke, die in vielen Verkaufsstellen im Rhein-Sieg-Kreis gekauft werden können. Die Adressen finden sich im Abfallkalender, ebenso wie die Regelungen für anerkannte Eigenkompostierer. Größere Mengen Laub oder Astwerk, die gewerblich transportiert werden, erfordern einen Herkunftsnachweis. „Laub im Herbst ist wie Grasschnitt im Sommer zu behandeln“, informiert Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises, „er gehört auf den Kompost oder in die Entsorgung – Ablagern in der Natur, auch im Wald, ist schädlich und daher verboten, denn Gartenpflanzen haben in der Regel viele Nährstoffe und zum Teil auch Pflanzenschutzmittel über die Wurzeln aufgenommen und in den Blättern gespeichert.“

Von Oktober bis Ende Februar darf man nun auch wieder Hecken stutzen, Bäume zurechtschneiden oder fällen. „Eine dichte Hecke erhält man durch richtiges Schneiden im Winter und eine dichte Hecke bietet Schutz und Lebensraum für viele Tiere“, erläutert Kötterheinrich. Vor dem Fällen von Bäumen ist allerdings zunächst Kontakt mit der zuständigen Kommune aufnehmen: Es gilt den Artenschutz zu beachten und gegebenenfalls gilt eine Baumschutzsatzung. Astwerk kann übrigens der Biotonnenabfuhr gebündelt mitgegeben werden.

Weitere Infos gibt es beim Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter Tel. 0 22 41/13 22 00.

 

 

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