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Daniela Schwager aus Erpel repräsentiert Anbaugebiet


Majestät vom Mittelrhein

Daniela Schwager ist die amtierende Königin des Weinanbaugebiets Mittelrhein und lebt in Erpel. Jetzt nimmt die 25-Jährige am Samstag, 23. September, als eine von 13 Kandidatinnen am Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin teil.

Daniela Schwager aus Erpel ist Mittelrhein- Weinkönigin und nimmt jetzt an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teil.
Bild: Privat

Auch wenn es in Erpel seit Jahrzehnten keinen eigenen Weinanbau mehr im Ort gibt: Die Winzertradition wird nach wie vor gelebt. Sei es mit dem jährlichen Weinfest samt Blumenkorso oder einer Weinkönigin sowie einem Bacchus. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Erpelerin Daniela Schwager mit dieser Weintradition groß geworden und eng verbunden ist. Die 25-Jährige arbeitet bei einem Weinimporteur in Bonn und verkörperte beim Erpeler Weinfest bereits die Bacchantin, die Begleiterin des Bacchus, der übrigens seit Jahren von ihrem Vater Andreas gemimt wird.

Doch wie ist Daniela Schwager als erste aus der Verbandsgemeinde Unkel an die Krone der Mittelrhein-Weinkönigin gelangt, mit der ein Jahr lang das komplette Weinanbaugebiet Mittelrhein, eines von insgesamt 13 in Deutschland, repräsentiert wird? „Das war eine kurzfristige Entscheidung“, berichtet Daniela Schwager. „Da ich im vergangenen Jahr bereits verlobt war, konnte ich nicht mehr Erpeler Weinkönigin werden. Brigitte Buchmüller aus Erpel, die selber schon Mittelrhein-Weinprinzessin gewesen ist, hat mich gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, mich als Mittelrhein-Weinkönigin zu bewerben.“ Daniela Schwager konnte es sich vorstellen und überzeugte bei der Wahl in St. Goar im vergangenen Jahr die 20-köpfige Jury mit ihrem Wissen über Wein sowie ihrer Ausstrahlung.

eitdem bin ich viel rumgekommen“, berichtet die amtierende Mittelrhein-Weinkönigin. Schwager war viel in der Region unterwegs hat in dem sich über 400 Kilometer erstreckenden Weinanbaugebiet „einige schöne Fleckchen entdeckt“. Zudem repräsentierte sie das Weinanbaugebiet Mittelrhein beispielsweise auch auf Messen in Berlin und Stuttgart. „Mit dem Beginn der Weinfeste bin ich jetzt jedes Wochenende unterwegs“, berichtet Daniela Schwager, deren Lieblingsweinsorte natürlich Riesling vom Mittelrhein ist.

Die Wahl zur Mittelrhein-Weinkönigin im vergangenen Jahr hat die 25-Jährige übrigens als „spannende Herausforderung angesehen“. „Da es in Erpel keinen eigenen Weinanbau mehr gibt, hatten wir uns eher geringere Chancen ausgerechnet. Das ich dann Mittelrhein-Weinkönigin geworden bin, war eine große Überraschung und hat mich extrem gefreut“, erzählt sie. Ihre Nachfolgerin als Mittelrhein-Weinkönigin wird nun am 4. November in Erpel gewählt. Doch zuvor geht es für Daniela Schwager noch zur Wahl zur Deutschen Weinkönigin.

Vorentscheid am 23. September

„Am 23. September ist der Vorentscheid. Sechs Mädels kommen dann ins Finale, das eine Woche später stattfindet. Die anderen sieben Weinköniginnen der insgesamt 13 offiziellen deutschen Weinanbaugebiete sitzen beim Finale mit in der Jury.“ Wie Daniela Schwager ihre Chancen bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin einschätzt? „Ich habe eine sehr starke Konkurrenz. Ich werde mein Bestes geben und freue mich auf die Erfahrung. (msc)

 

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