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Hobby RC-Cars


Mit 60 Sachen durch die Halle

Röhrende Motoren und hohe Geschwindigkeiten – bei den funkgesteuerten RC-Cars ergänzen sich Technik, Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Spaß auf faszinierende Weise zu einem spannenden Hobby. Wer einfach gern Gas geben und dabei auch mal quer durchs Gelände flitzen möchte, kommt mit den Modellen führender Hersteller aus den Spielzeug-Abteilungen der Vorteil-Center Asbach und Unkel auf den Geschmack.

Westafelnehallen GmbH/Foto: Anja Cord Intermodellbau 2012

Die Faszination Rennsport kann man nicht nur am Nürburgring erleben. Wettkämpfe werden etwa auf Messen wie der IMB in Dortmund (Bild) ausgetragen. Auch in Hennef gibt es einen Parcours.
Bild: Intermodellbau

Wer noch immer glaubt, dass es sich bei RC-Cars um ein Kinderspielzeug handelt, der sollte sich einmal den Andrang bei den zahlreichen Messen und die Begeisterung bei den spektakulären Rennen anschauen. Schnell wird klar: Die RC-Auto-Szene ist eine der beliebtesten und trendigsten im Modellbau. Und das kommt nicht von ungefähr. Denn die kleinen Flitzer sind mit echten Motoren ausgestattet und erreichen je nach Klasse Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h.

In Funktion und Form sind sie Original-Autos in den Maßstäben zwischen 1:36 bis 1:5 nachgebaut. Dabei gilt: Je kleiner das Auto, umso begrenzter ist sein Einsatzbereich. Fährt ein Modellauto der Größe 1:36 nur auf glatten Flächen wie Asphalt, so kommt ein RC-Car der Größe 1:5 mühelos über Stock und Stein.

Wer diesen Fahrspaß ausprobieren möchte, wählt am besten zwischen den Größen 1:36 und 1:10. Interessant für Kinder sind die 1:16-Modelle. Ihre Power erhalten die Miniatur-Rennwagen von Elektro- beziehungsweise Benzinmotoren. Dabei stehen die Fahrleistungen von Elektro-RC-Autos den RC-Benzinern in nichts nach.

Eine weitere Unterscheidung wird nach den Einsatzgebieten vorgenommen: Es gibt RC-Cars sowohl in straßen- als auch in geländetauglichen Versionen als Buggys, Monstertrucks, Truggys, Crowlers und Flachbahnen. Für angehende Freunde des RC-Auto-Sports bieten sich bei der Anschaffung zwei Möglichkeiten: Das Baukasten-Modell oder das RTR-ready-to-run-Modell, mit dem der Fahrspaß sofort anfangen kann, da es komplett montiert und fahrbereit ist.

Technikverständnis und Geschick

Fragt man passionierte Fahrer nach dem Reiz der RC- Cars, hört man immer wieder von Technikverständnis und Geschick. Eine Carrera-Bahn kommt für viele als Alternative nicht in Frage, da man hierbei nur Gas geben und bremsen, jedoch nicht lenken, oder einen anderen Einfluss nehmen kann. Für alle, die nach den ersten Fahrversuchen und Erfahrungen Spaß an Mehr gefunden haben und sich auch im Wettkampf messen möchten, empfiehlt es sich, einem Verein beizutreten, der auch der Dachorganisation Deutscher Minicar Club DMC, angeschlossen ist. Hier hat man die entsprechenden Fachleute um sich und kann Erfahrungen austauschen.

„Die sichere Beherrschung und Lenkung der Modelle erfordert viel Übung und Gefühl. Das kann man zwar auch alleine machen, doch die mitunter schwierige Materie wird viel leichter in einer Gruppe bewältigt“, erklärt Wolfgang Lessenich, Zweiter Vorsitzender des MCC Rhein-Ahr. „Zumal natürlich in der Gruppe der Spaßfaktor grundsätzlich an oberster Stelle steht.“

Auf der 254 Meter langen Outdoor-Strecke seines Vereins werden regelmäßig spannende Rennen ausgetragen. Und auch die Hallenstrecke des Rhein-Sieg-Rings in Hennef ist oft Schauplatz dramatischer Wettkämpfe. So lässt Betreiber Udo Fröbus, UFM-Modellbau, beispielsweise am 7. Dezember die Teilnehmer des Tamiya Euro Cups auf die rund 80 Meter lange Strecke, auf der Durchschnittsgeschwindigkeiten von 30 km/h erreicht werden. Hier kann man übrigens ganzjährig sein fahrerisches Können auf den Indoor- und Outdoor-Kursen trainieren.

 

 

 

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