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Siebengebirge nicht nur für Touristen ein lohnendes Ziel


Mit dem Schiff zum Drachenfels

Die Siebengebirgsregion mit dem Naturpark, dem Drachenfels, den vielen Museen und Ausflugszielen und der schönen Natur ist immer wieder einen Besuch wert. Das zeigen auch die guten Übernachtungszahlen in der Tourismusregion.

Der Rhein ist in der Tourismusregion Siebengebirge das verbindende Element. Viele Gäste gelangen mit einem der vielen Ausflugsschiffe in die Region.
Bild: Tourismus Siebengebirge GmbH

Gleich zwei Naturparks rahmen das Siebengebirge ein. Zum einen natürlich der gleichnamige Naturpark Siebengebirge, zum anderen aber auch der Naturpark Rhein-Westerwald, in dessen Gebiet unter anderem die Orte Rheinbreitbach, Unkel, Linz, Bad Hönningen und Asbach liegen. „Der Tourismus Siebengebirge GmbH gehören die Städte Bad Honnef, Königswinter und Unkel an sowie die Verbandsgemeinde Unkel“, berichtet der Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH, Oliver Bremm.

Dabei gebe es in der Tourismusregion Siebengebirge zwei Schwerpunkte. Zum einen den Tagungs- und Seminartourismus und zum anderen den Urlaubstourismus, erläutert Bremm. „Wir haben jedes Jahr etwa 450.000 Übernachtungen in unserer Tourismusregion. Davon entfallen rund 60 Prozent auf den Tagungstourismus.“

Die meisten Urlauber im Siebengebirge kommen übrigens aus ganz Deutschland an den Rhein. „Wir haben etwa zehn Prozent ausländische Gäste, wobei die Zahlen steigend sind“, sagt Bremm. Die Urlauber und Ausflügler würde zum einen die schöne Kulturlandschaft des Siebengebirges mit dem Rhein als verbindendes Element anziehen und zum anderen das Naturerlebnis. So führt der Fernwanderweg „Rheinsteig“ durch das Siebengebirge und für Wanderer und Mountainbiker seien die Wälder der beiden Naturparks immer wieder lohnende Ziele, zumal es vor allem im Siebengebirge viele Einkehrmöglichkeiten entlang der Wanderwege gibt.

Daneben lebt besonders Königswinter in Sachen Tourismus nach wie vor auch von Tagesgästen, die entweder per pedes, mit der Zahnradbahn oder die kleinen Gäste auch auf dem Rücken eines Esels den Drachenfels erklimmen, die Drachenhöhle samt angeschlossenem Reptilienzoo oder das Sea Life-Center am Rheinufer besuchen. Viele dieser Besucher kommen mit Ausflugsschiffen in Königswinter an, die auch Bad Honnef, Unkel und Linz anfahren.

Stärkung des Geotourismus

Denn im Siebengebirge und den angrenzenden Orten wie in Unkel locken nicht nur die historischen Ortskerne die Ausflügler an, sondern auch die Museen wie das Willy-Brandt-Forum in Unkel, das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf oder das Siebengebirgsmuseum in Königswinter.

Und damit auch in Zukunft die Siebengebirgsregion ein lohnendes Ziel für Erholungssuchende bleibt, will man bei der Tourismus Siebengebirge GmbH für die Verbandsgemeinde Unkel beispielsweise verstärkt auf den sogenannten Geotourismus setzen. „Mit der Stuxberg, dem Erz- und Kupferbergbau in Rheinbreitbach oder der Unkeler Falte gibt es dort viele Dinge, die aus geologischer Sicht interessant sind“, erklärt Bremm. Dies soll in Zukunft beispielsweise durch beschilderte Wanderwege hervorgehoben werden.

Weitere Infos zur Tourismusregion Siegengebirge gibt es im Internet unter www.siebengebirge.com. (msc)

 

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