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Neues Angebot in Bruchhausen vor allem für ältere Mitbürger gedacht


Mitfahrpunkt macht mobiler

Ein einfaches Konzept mit großer Wirkung: In der Ortsgemeinde Bruchhausen wurde jetzt ein Mitfahrerpunkt eingerichtet und die Organisatoren versprechen vor allem älteren Mitbürgern damit mehr Mobilität.

Freuen sich über den neuen Haltepunkt: (von links) Achim Hallerbach, Karsten Fehr und Markus Fischer.
Bild: Gemeinde

Aufgrund einer Initiative von Ratsfrau Bianca Senk (CDU) beschloss der Ortsgemeinderat im Frühjahr die Einrichtung des Mitfahrpunktes. Das Konzept ist denkbar einfach. Ein Bürger mit dem Ziel nach Unkel findet sich an dem Mitfahrpunkt ein und vertraut darauf, dass ein vorbeikommender Autofahrer das gleiche Ziel hat und den Wartenden als Fahrgast mitnimmt – kostenlos.

In einigen Landesteilen von Rheinland-Pfalz, zum Beispiel in der Eifel hat sich dieses Konzept bereits bewährt. „Der Mitfahrpunkt soll neue, auch umweltfreundliche Perspektiven der Mobilität eröffnen. Keiner muss anhalten und keiner muss bei einem Anhaltenden einsteigen“, erklärte Ortsbürgermeister Markus Fischer bei einem Ortstermin an dem der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, als zuständiger Dezernent für den ÖPNV, und Verbandsgemeindebürgermeister Karsten Fehr teilnahmen.

„Der neue `Mitfahrerpunkt´ ist eine ideale Ergänzung des bestehenden ÖPNV-Angebotes und verschafft den Bürgerinnen und Bürgern von Bruchhausen ein großes Maß an Mobilität. Noch mal schnell zum Einkaufen oder zum Arzt ohne auf den nächsten Bus zu warten dürfte damit in Zukunft einfacher werden“, freute sich der erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. „Und vielleicht ist dieses Projekt auch für andere Gemeinden in unserem Landkreis geeignet, um den immer mehr wachsenden Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden“, so Hallerbach weiter. (red)

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