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Folk im Feuerschlösschen


Musik aus aller Welt erleben

Zu Kultveranstaltungen im Kulturprogramm der Stadt Bad Honnef und Umgebung haben sich die monatlich ein- bis zweimal stattfindenden Musikevents im ehemaligen Hauptgebäude des Siebengebirgsgymnasium gemausert. Geboten wird Live-Musik aus aller Welt.

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Im ehemaligen Hauptgebäude des Siebengebirgsgymnasiums in Bad Honnef finden regelmäßig Konzerte statt.
Bild: Marion Cramer

Seit 1989 ist Folk im Feuerschlösschen, Mitglied des Kultur- und Verkehrsvereins Bad Honnef, an dieser Location angesiedelt, vorher bildete die Villa Schaffhausen den würdigen Rahmen. Gegründet wurde der Verein einst von Jutta Mensing. Die Sozialpädagogin hatte zuvor schon in Schleswig-Holstein Festivals organisiert.

Mensing spielte selbst in einer Gruppe. „Ich hatte schon immer eine große Leidenschaft für Musik in mir“, verrät sie. Deshalb wollte sie auch in Bad Honnef dazu beitragen, das Angebot für ähnlich Denkende zu erweitern. Das Feuerschlösschen stellt für sie eine ideale Heimat dar. „Die Akustikverhältnisse im Eingangsbereich sind geradezu optimal.“ Dazu bietet der Raum auch ausreichend Platz für gut 90 Gäste. Mehr dürfen es auch nicht sein, deshalb wird auch aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten.

Finanziert werden die Events durch Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder. Die auftretenden Musiker erhalten keine Festgagen, sondern sind am Erlös beteiligt. Den meisten ist das besondere Erlebnis im Feuerschlösschen das Wichtigste und das gemeinsame Musikerlebnis. Sie kommen oft von weit her angereist. So treten etwa am 2. Dezember Summers & Silvoha auf, eine schottische Geigerin und ein finnischer Gitarrist. Beide verzaubern mit der ungewöhnlichen Kombination von Hardanger- Fiedel und skandinavischer Gitarre. Das Saisonfinale bestreitet dann das Duo Cassard, Johannes Mayr und Christoph Pelgen, mit Weihnachtsliedern aus Europa.

Unabhängig von den Events findet einmal im Monat ein zwangloses Treffen zum gemeinsamen Musizieren ohne Publikum im Feuerschlösschen statt. „Jeder bringt sein Instrument mit, je nach Anzahl und Zusammensetzung suchen wir dann Stücke aus,“ so Jutta Mensing. Das Programm ist bunt gemischt, von Klassik bis Bob Dylan. Wer Interesse hat, schaut an einem zweiten Freitag jeden Monats ab 19 Uhr einfach vorbei. Die Teilnahme ist kostenlos, aber um Anmeldung per Mail an mensing.FIF@web.de wird gebeten. (mc)

 

 

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