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Wiedtal ist ein lohnenswertes Ausflugsziel


Natur und Ruhe tanken

Wer Erholung und Ruhe in der Natur und am Wasser sucht, der ist im Naturpark Rhein-Westerwald genau richtig. Das Ausflugsziel in der RWN-Region ist besonders bei Wanderern und Radfahrern beliebt.

Bei Radfahrern ist der „Wied-Radweg“, der verschiedene Westerwälder Landschaften verbindet, beliebt.
Bild: Touristik- Verband Wiedtal

Einfach einmal die Seele baumeln lassen und die schöne Natur in der Heimat genießen – das ist im Wiedtal bei Waldbreitbach gut möglich. „Der Schwerpunkt liegt bei uns im Wiedtal auf dem Wandern und dem Radfahren“, erklärt Florian Fark, Leiter der Tourist-Information des Touristik-Verbandes Wiedtal. Dafür steht Wanderfreunden im Wiedtal unter anderem der 11,6 Kilometer lange Rund-Wanderweg „Wäller Tour Bärenkopp“ zur Verfügung, den der Deutsche Wanderverband 2015 als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert hat. Er führt von Waldbreitbach auf die Höhen des Westerwaldes bei Verscheid.

Daneben hebt Florian Fark auch die vier Rundwandertouren, die zwischen 9,7 und 17,8 Kilometer lang sind und „Erlebnisschleifen“ genannt werden, hervor. „Die ,Wäller Tour Bärenkopp‘ und die vier Erlebnisschliefen sind die Wandertouren bei uns im Wiedtal, die am meisten gefragt sind“, sagt der Leiter der Tourist-Information.

Doch auch für Fahrradfahrer hat das Wiedtal mit dem „Wied-Radweg“ viel zu bieten. Der gut ausgebaute Radweg verläuft durch das Flusstal von Ost nach West quer durch den Westerwald und verbindet so auf knapp 100 Kilometern verschiedene Westerwälder Landschaften. Vom nördlichen Westerwald über die Westerwälder Seenplatte und das Kloster Ehrenstein führt er bis ins Wiedtal. Zielpunkt der letzten Etappe ist Neuwied, wo die Wied in den Rhein mündet. Erst kürzlich hat im Wiedtal auch wieder die alljährliche Veranstaltung „Wieder ins Tal“ stattgefunden, bei der für einen Tag lang die Straße entlang des Flüsschens für den Autoverkehr gesperrt und die dann ausschließlich Radlern, Inlineskatern und Fußgängern vorbehalten ist.

„Auch für Gleitschirmflieger ist das Wiedtal mit seinen Höhen und Tälern gut geeignet“, berichtet Fark. Außerdem sei das Wiedtal für Pferdefreunde sehr interessant. Zum Pferdehof „Krölls Mühle“ in Niederbreitbach gehört zum Beispiel neben einer Reitschule auch eine Wanderreitstation. Und auch das Gut Birkenhof in Bonefeld bietet eine Reitschule sowie Reiterferien an, ebenso wie die Green-Valley-Ranch in Waldbreitbach.

Und auch das die Klöster der Franziskanerinnen in Waldbreitbach und der Franziskaner in Hausen (Wied) seien bei Besuchern gut nachgefragte Ausflugsziele, sagt Florian Fark, genauso wie das „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“ mit der größten Naturwurzelkrippe der Welt in der Adventszeit. „Die schöne Natur, die Ruhe und das viele Wasser machen das Wiedtal zu einem einzigartigen Ziel für Gäste“, erklärt Florian Fark abschließend auf die Frage, warum die Besucher immer wieder gerne ins Wiedtal kommen.

Weitere Infos zum Wiedtal gibt es auch im Internet unter www.wiedtal.de. (msc)

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