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Vielfältiger Einsatz für Basalt, Sandstein und Co.


Naturstein in der Gartengestaltung

Gartentrends kommen, Gartentrends gehen. Dessen ungeachtet gibt es ein Gebrauchsgut, das alle Modeerscheinungen überdauert: Naturstein. Ob Mauer, Bodenbelag oder Mosaik, Granit, Basalt und Porphyr fügen sich genauso harmonisch in einen wild-romantischen Naturgarten oder die puristisch gestaltete Stadtoase ein wie Sand- und Kalkstein.

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Sowohl ein Eyecatcher, als auch ein dauerhaft blickdichter Sicht- und Windschutz fürs eigene Grundstück sind Gabionen. Mit den mit Naturstein gefüllten Drahtkörben lässt sich eine moderne Privatsphäre schaffen.
Bilder: Jasto

Die Verwendung von Natursteinen hat in der Gartengestaltung eine lange Tradition. Zum Einsatz kommt das robuste Material mit seinen vielen außergewöhnlichen Farben, Strukturen, Formen und mit verschiedenen Bruchkanten zumeist in Form von Wegeplatten, als Dekorationsobjekt und beim Mauerbau. Auch Treppen und Terrassen lassen sich mit Natursteinen variantenreich gestalten. Berücksichtigt man zudem bei der Wahl der Gesteinsart den Verwendungszweck, sind dem Einsatz von Naturstein im Garten kaum Grenzen gesetzt. Ein weiteres Plus: Natursteine sind ausgesprochen langlebig und werden immer schöner, je länger sie im Garten verbleiben – denn Patina und Gebrauchsspuren sind erwünscht.

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Besonders beliebt sind Naturstein- Mauern unter anderem zur stilvollen Einfassung von Beeten.

Vollends begeistert von dem naturgegebenen Tausendsassa ist Norbert Rohringer, Leiter des Vorteil-Bauzentrums Aegidienberg: „Ob Garten, Terrasse, Vorgarten oder Einfahrt – mit Natursteinen lassen sich einzelne Bereiche nicht nur optimal abgrenzen und strukturieren, sie eröffnen auch nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Gestaltung. So können sie mal als Raumteiler zwischen Garagenzufahrten, Eingängen und Gärten fungieren, mal leisten sie als Sicht- oder Lärm- beziehungsweise Windschutz auf Terrassen nützliche Dienste. Ihr unverwechselbarer Charakter macht sie in jedem Falle zu einem individuellen, dekorativen Highlight.“

Besonders gefragt sind Mauern als dekoratives Element im Eingangsbereich sowie zur stilvollen Einfassung von (Kräuter-)Beeten, als Mülltonnenumrandung und als Sitzgelegenheit. Mit ihrem unverwechselbaren Fugenbild übertragen sie den rustikalen Charme von Weinbergen oder ländlicher Architektur in den eigenen Naherholungsbereich.

Auch mit Kopfsteinpflastern lassen sich besondere Akzente setzen. Ihre unregelmäßigen Kanten, die feinen Rundungen der Oberfläche und das wellige Verlegemuster sorgen für eine nostalgische Note. Dabei lassen sich Farben, Formate und Verlegemuster immer wieder neu variieren – mal im Läufer- oder Reihenverband, mal im Fischgrät- oder Parkettverband. Doch nicht nur auf Wegen, Terrassen, in Höfen und Einfahrten kommen Kopfsteinpflaster zur Geltung. In der Nähe von Gartenteichen erreichen sie vor allem in Verbindung mit Treppenstufen, Palisaden oder Mauern die Strahlkraft der Luxus-Gärten des 18. Jahrhunderts.

Großer Beliebtheit erfreuen sich des Weiteren Gabionen als attraktiver, dauerhaft blickdichter Sicht- und Windschutz fürs eigene Grundstück. Denn mit den mit Naturstein gefüllten Drahtkörben lässt sich eine moderne Privatsphäre schaffen. Doch die cleveren Eyecatcher schlucken nicht nur Schall, halten Zugluft ab und speichern Wärme für laue Abende auf der Terrasse – auch als Hangsicherung oder zum Anlegen von Auffahrten machen sie eine gute Figur. Wer es eine Nummer kleiner mag: Mit einem Kies- oder Splittbelag lässt sich nicht nur schnell und einfach ein Sitzplatz gestalten, sondern auch ein mediterran wirkendes, pflegeleichtes Beet. (imr)

 

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