Neujahrsempfang für ehrenamtliche Helfer

Bild: cocoparisienne

Die Stadt Bad Honnef hatte die ehrenamtlichen Helfer in der Flüchtlingshilfe zu einem Neujahrsempfang in die Räume des Begegnungszentrums Oase in Selhof eingeladen. Erste Beigeordnete Cigdem Bern dankte für den Einsatz und sagte: „Es ist schön, Menschen zu treffen, die bereit sind, der Gesellschaft wieder etwas zurück zu geben, und die sich in andere Menschen hineinversetzen können, um zu helfen.“ Der Beitrag einer jeden Einzelnen und eines jeden Einzelnen sei nicht zu unterschätzen und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft hänge stark von der erfolgreichen Eingliederung der Migrantinnen und Migranten ab. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Fachdienstes Soziales und Asyl wurde auf die erfolgreiche geleistete ehrenamtliche Hilfe und die weiteren Schritte angestoßen.

Mehr als 150 ehrenamtlich Tätige sind bei der Verwaltung als Helfer in der Flüchtlingshilfe registriert. Viele sind seit zwei Jahren bereits aktiv: als (Haus-)Pate, Sprach(ver)mittler, in der Holzwerkstatt „Tutti Paletti“, als Begleiter bei Behördengängen, im Lenkungsgremium, im psychosozialen Arbeitskreis, in den Internationalen Cafés, für die Starthilfe, in der internationalen Nähstube oder in der Fahrradwerkstatt. Die Bandbreite der geleisteten Hilfe ist nach wie vor sehr groß. Der Leiter der Holzwerkstatt „Tutti Paletti“ in Aegidienberg Antonius Stamnas sprach über seine Motivation: „Das sind für mich keine Flüchtlinge mehr, die drei, die wir persönlich betreuen. Die ganze Familie ist für uns zu sehr guten Freunden geworden.“ Die Palettenmöbelstücke, die in der Werkstatt gefertigt werden, waren während des Empfangs ausgestellt. Die internationale Nähstube präsentierte ihre handgenähten bunten Taschen.

Ab Ende Januar werden der Stadt Bad Honnef 30 geflüchtete Menschen neu zugewiesen, für die Ersthelfer gesucht werden. Deren Aufgabe ist es, bei der ersten Orientierung zur Seite zu stehen: Die Helfer zeigen den Flüchtlingen Einkaufsmöglichkeiten, erklären die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, begleiten bei Behördengängen. Der Einsatzzeitraum erfolgt nach Absprache und mit zwei Stunden pro Wochen kann bereits ein wichtiger Beitrag geleistet werden.

Weitere Infos hier.

 

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