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Metropolitan Opera im Cine 5


Opern-Genuss der Extraklasse

Sie steht als Synonym in Reinkultur für den Mythos Oper – die Metropolitan Opera New York. Und schon seit sieben Jahren werden ausgewählte Inszenierungen aus dem grandiosen Opernhaus live und in bester HD-Qualität auf die große Kino-Leinwand im Asbacher Lichtspielhaus Cine 5 übertragen. Am Samstag, 7. Oktober, startet die preisgekrönte Veranstaltungsreihe in ihre neue Saison.

Mozarts „Zauberflöte“ wird am 14. Oktober im Cine 5 in Asbach gezeigt.
Bild: Clasart Classic/Metropolitan Opera New York, Ken Howard

Musikalische Meisterwerke, grandiose Stimmen, atemberaubende Inszenierungen: Wer das Beste aus der wohl berühmtesten Oper der Welt erleben möchte, muss kein Ticket nach New York buchen: „Wir präsentieren von Anfang Oktober bis Ende April 2018 wieder insgesamt zehn hochkarätige Live-Übertragungen in kristallklarem HD und mit feinstem Surround-Sound auf der großen Leinwand“, gibt Theaterleiterassistent Thomas Bilgenroth einen ersten Überblick.

„Der Vorverkauf läuft seit Mai und er bestätigt das kontinuierlich wachsende Interesse an dem abwechslungsreichen Klassik-Programm. Besonders groß ist aktuell die Nachfrage nach Karten für Mozarts ,Zauberflöte‘.“ Die Saison eröffnet allerdings am 7. Oktober Bellinis „Norma“ in einer Neuinszenierung von Opernregisseur Sir David McVicar. Titelheldin ist die weltweit gefeierte Sondra Radvanovsky. Publikumsliebling Joyce DiDonato verkörpert Normas Rivalin Adalgisa. Mit „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart ist dann eine Woche später, am 14. Oktober, für das nächste Highlight gesorgt. Unter der musikalischen Leitung von Dirigent James Levine brilliert die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz in der Rolle der Pamina. Ihr zur Seite stehen Charles Castronovo als Tamino und der deutsche Publikumsliebling René Pape als Sarastro.

Die Erfolgsproduktion der Salzburger Festspiele 2016, „The Exterminating Angel“, beschert allen Klassikfans am 18. November dann eine eher selten gespielte Rarität, in der die Geschichte einer nie enden wollenden Dinner-Party erzählt wird.

Am 27. Januar 2018 wird es mit Puccinis „Tosca“ dann wieder klassisch. Die opulente Inszenierung und das aufwändige Bühnenbild des Opernregisseurs Sir David McVicar transportieren die Kinobesucher direkt ins Rom des 19. Jahrhunderts.

Am 10. Februar 2018 folgt Donizettis komischer Oper „L‘Elisir d‘Amore“, ein Verwirrspiel mit romantischem Ausgang.

Weiter geht es dann am 24. Februar 2018 mit der zweiten Puccini-Oper der Saison: „La Bohème“. Am 10. März 2018 wiederum findet Gioachino Rossinis „Semiramide“ nach 25 Jahren erstmals wieder zurück auf die MET-Bühne.

Mit „Così fan tutte“ steht dann am 31. März 2018 die zweite Mozart-Oper der Saison auf dem Programm. Unter der Leitung von David Robertson hauchen die Opernstars Amanda Majeski, Serena Malfi, Kelli O‘Hara, Ben Bliss, Adam Plachetka und Christopher Maltman der Geschichte um Irrungen und Wirrungen der Liebe
Leben ein.

„Luisa Miller“, Giuseppe Verdis Version von Schillers „Kabale und Liebe“, kommt am 14. April 2018 auf die große Kinoleinwand. Klassikfans dürfen sich hier besonders auf die Rückkehr Plácido Domingos freuen. Mit Massenets Märchenoper „Cendrillon“ („Aschenputtel“) endet dann die „Met im Kino“-Saison am 28. April 2018.

„Zehn bis zwölf mobile Kameras sowie Spezialmikrofone ermöglichen neben einer perfekten Übertragungsqualität auch den beliebten Blick hinter die Kulissen“, stellt Thomas Bilgenroth die Besonderheiten des Kunst-Genusses der Extraklasse heraus. „So darf den Weltstars sogar beim Einsingen zugesehen werden – näher dran ist kaum möglich.“ (imr)

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