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Pflegekur fürs Grün

Wer im Sommer seinen Garten genießen möchte, muss im Frühjahr mit den richtigen Gartenarbeiten beginnen. Bevor etwa Rasenflächen wieder in voller Pracht erstrahlen, wartet einiges an Arbeit auf den Hobbygärtner.

Frühlingsgarten

Wer im Sommer den perfekten Rasen genießen will, muss jetzt tätig werden.
Bild: djd

Nässe, Moos, Unkraut und unerwünschte Anlagerung in den Wintermonaten haben gerade dem Rasen mächtig zugesetzt und lassen ihn nicht mehr richtig durchatmen. Es kommt zur gefürchteten Staunässe, der Boden droht zu übersäuern.

Deshalb empfehlen Rasenexperten, den grünen Teppich mindestens einmal im Frühjahr mit einer Pflegekur durch den Vertikutierer zu verwöhnen. Optimal für den ersten Durchgang ist das Frühjahr, wenn die Temperaturen verlässlich über acht Grad liegen.

Im Zuge dieses Arbeitsgangs geht es Moos, Unkräutern und altem Schnittgut an den Kragen. Die Vertikutiermesser brechen den Rasenfilz, eine Schicht aus nicht verrottenden Pflanzenresten, auf und ziehen das kaputte Gewebe aus den gesunden Rasenpflanzen, ohne diese dabei zu schädigen.

„Danach sieht die Rasenfläche zwar etwas zerrupft aus, das ist ganz normal und gibt sich schnell wieder. Das Gras wächst gesund und kräftig nach“, erklärt Uli Hecken, Marktleiter im Vorteil-Baucenter Asbach und empfiehlt: „Bei kleineren Flächen im hausnahen Bereich bieten sich Elektrovertikutierer an, bei größeren ist ein leistungsstärkeres Benzinmodell angebracht.“

Experten raten weiterhin, vor dem Vertikutieren den Rasen zu mähen. „Wer die Halmlänge um deutlich mehr als die Hälfte kürzt, riskiert eine Schädigung der Rasenpflanzen. Auch ein zu tiefes Vertikutieren kann nachhaltige Schäden verursachen“, rät Uli Hecken dazu, „die Arbeitstiefe wie in den Herstellerangaben auf maximal drei Millimeter“ einzustellen.

Bei schwereren, lehmhaltigen Böden freut sich der Rasen nach dem Vertikutieren und vor dem Wässern zudem über eine zusätzliche Sandkur. Hierbei wird dieser gleichmäßig auf dem Rasen ausgestreut und anschließend in den Boden eingearbeitet, wofür bis zu zwei Liter Sand pro Quadratmeter benötigt werden.

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