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Erlebnispostkarten vom Siebengebirge


Plädoyer für die Heimat

Ein Bild sagt mehr aus als 1000 Worte. So hieß es bisher immer. Doch weil Bilder heutzutage die Welt regelrecht überfluten, vermitteln viele bei weitem nicht mehr das, was sie einst kennzeichnete. Schickte man früher noch eine Postkarte, um zu sagen „Ich bin angekommen“, übernehmen MMS-Bildbotschaften via Handy heute diese Funktion.

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Ansichtskarten sind auch in Zeiten von SMS, MMS und Whatsapp ein beliebtes Mittel um einen kurzen Urlaubsgruß an Freunde und Verwandte zu senden.
Bild: Bernhard Rothe

Dennoch sind Ansichtskarten beliebte Mittel geblieben, um Verwandte und Freunde zu grüßen. Einige von ihnen haben sich sogar zu Sammelstücken und Souvenirs gemausert – vorausgesetzt, sie stammten nicht von der Stange. Als Bernhard Rothe, Jakob Sieger und Ralf Klodt 2002 ihre ersten Erlebnispostkarten vom Siebengebirge präsentierten, war die erste Kollektion rasch ausverkauft.

Eine zweite Auflage folgte 2005. „Viele Postkarten sind veraltet. Mancherorts sind in den Kartenständern noch immer Exemplare aus den 50er und 60er Jahren zu finden“, gibt Bernhard Rothe zu bedenken. „Auch wenn das Projekt kövision vorübergehend ruht – die Erlebnispostkarten sollen und werden einen Beitrag zur Belebung des Tourismus in der Region leisten.“

Denn in Gedanken arbeitet der Architekt und ambitionierte Fotograf an einem Comeback der Siebengebirgs-Postkarte. Derzeit können noch sechs stimmungsvolle Motive in hochwertiger Druckqualität in einer Rest­auflage im Internet bestellt werden.

 

 

 

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