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Hilfe beim Weg auf die Bühne


„Popstart“-Projekt im Westerwald

Die Kreismusikschule Altenkirchen hat mit „Popstart“ ein neues Projekt ins Leben gerufen, das sich auf die Förderung begabter Musiker im Westerwald konzentriert. An den Standorten Altenkirchen, Wissen und Betzdorf lernen Musikbegeisterte mit der Unterstützung von Profimusikern, sich selbst und ihr Instrument perfekt einzusetzen.

Teen Girl Singing

Der Weg zum Popstar ist weit. Popstart hilft dabei.
Bild: Fotolia/Jason Stitt

Ein kreatives Hobby macht nicht nur Spaß, sondern wirkt auch nachweislich entspannend. Auf das Erlernen und Spielen klassischer und moderner Musikinstrumente trifft beides zu – zusätzlich soll es auch noch zur Förderung der emotionalen und kognitiven Fähigkeiten beitragen. Doch da die wenigstens Menschen ein Instrument autodidaktisch erlernen können, empfiehlt sich regelmäßiger Unterricht in einer Musikschule.

Doch was kann man tun, wenn das allein nicht mehr ausreicht, um höher gesteckte Ziele wie die Aufnahme in einer Musikhochschule zu erreichen? Sein Instrument perfekt zu beherrschen genügt hier nicht. Um die Prüfung bestehen zu können, muss unter anderem auch das Gehör entsprechend geschult werden. Die Konkurrenz ist groß und eine intensive Vorbereitung das A und O. Und wer sich vorgenommen hat, nun endlich mit der eigenen Band durchzustarten, wird ebenfalls feststellen, dass selbst intensiver Einzelunterricht manchmal nicht ausreichend ist.

Das „Popstart“-Projekt springt dort ein, wo gewöhnliche Musikschulen an ihre Grenzen stoßen: Die Westerwälder Musikakademie widmet sich vor allem Rock- und Popmusik und baut auf Dozenten, die sich bereits als professionelle Berufsmusiker etabliert haben. Ihr fundiertes Wissen und ihre Erfahrung helfen den Schülern dabei, den Weg auf die Bühne oder in die Musikhochschule zu finden. Die angebotenen Fachbereiche umfassen Gitarre, Bassgitarre, Klavier, Schlagzeug und Gesang.

Das Popstart-Konzept basiert auf zehn Leveln. Ein Level umfasst dabei ein Schulhalbjahr. Die gesamte Ausbildung ist also auf fünf Jahre ausgelegt. Diejenigen, die sich anschließend tatsächlich für die bevorstehende Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule vorbereiten möchten, sind in den optionalen Leveln elf und zwölf richtig aufgehoben.

Doch ohne Fleiß kein Preis – wer sich bei „Popstart“ helfen lassen möchte, muss auch hier eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Diese dient jedoch vor allem der richtigen Einordung der Schüler – denn prinzipiell ist bei entsprechenden Fähigkeiten die Aufnahme in jedes Level möglich. Nach Abschluss des zehnten Levels findet ein Abschlusskonzert statt, welches von den „Popstart“-Schülern selbst organisiert wird.

Doch auch schon während ihrer Zeit an der Akademie schreiben die Schüler eigene Arrangements, begeben sich aktiv auf die Suche nach Mitmusikern und organisieren Konzerte – all das mit der Unterstützung der Profis. (dp)

Weitere Informationen: www.akademie-popstart.de

 

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