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E-Bike-Testtag am 21. April


Qualität, Komfort und Sicherheit sind gefragt

Wer diese Saison mit Zusatzschub in die Pedale treten möchte, dem bieten die Vorteil-Baucenter Asbach und Unkel eine große Auswahl an Pedelec- und E-Bike-Modellen. Einen ersten Überblick für mehr Entscheidungsfreiheit können sich Radfahrer beim 3. E-Bike-Test-Tag am Freitag, 21. April, von 10 bis 17 Uhr in Asbach verschaffen. Dort  erfahren die Pedalritter auch, was man von einem modernen E-Bike erwarten darf und worauf man beim Kauf achten sollte.

Fahrräder mit einem Unterstützungsmotor, soge nannte E-Bikes oder Pedelecs, sind seit ein paar Jahren die Zugpferde der Branche.
Bild: pd-f

Im Jahr 1817 gab das Laufrad von Karl Drais den Startschuss für den flächendeckenden Individualverkehr. Auch 200 Jahre später hat das Konzept der Laufräder noch immer Hochkonjunktur, doch vieles hat sich verändert. So sind E-Bikes, Elektroräder und Pedelecs, also Fahrräder mit Unterstützungsmotor, seit ein paar Jahren die Zugpferde der Radbranche schlechthin. Etwa drei Millionen solcher Räder fuhren Anfang 2017 nach Schätzungen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) in Deutschland umher, Tendenz steigend.

Mit rund 98 Prozent aller verkauften Elektroräder erzielen dabei die sogenannten Pedelecs laut ZIV den höchsten Marktanteil. Hier unterstützt der Motor nur, wenn man in die Pedale tritt und das bis maximal Tempo 25. Die Räder sind überwiegend mit einem 250-Watt-Motor ausgestattet und rechtlich Fahrrädern gleichgestellt. Das bedeutet: keine Helmpflicht und das Fahren auf Radwegen ist erlaubt. Zu den beliebtesten Radgruppen wiederum zählen nach Angaben des ZIV mit einem Marktanteil von 45 Prozent die E-City-Räder und die E-Trekkingräder mit einem Anteil von 35,5 Prozent. Doch es gibt kaum ein Fahrradsegment, dass noch ohne E-Unterstützung auskommt.

„Bei manchen Rädern fällt es mittlerweile auch schon gar nicht mehr auf, ob mit Antrieb gefahren wird oder ohne“, weiß Einkaufsleiter des Herbert Muß zu berichten. „Jeder E-Bike-Käufer sollte vorab überlegen, welches Rad zu seinem alltäglichen Nutzungsverhalten am besten passt. Mit unserem Testtag möchten wir für mehr Informationen und Entscheidungssicherheit sorgen.“ Dazu zählt für den Viel-Radler auch, gleich mehrere, selbst unterschiedlichste Modelle auszuprobieren.

„Bei den Fahreigenschaften gibt es von gemütlich bis sportlich riesige Unterschiede. Um das E-Bike zu finden, das zu einem passt, sollte man deshalb immer mehrere Modelle Probe fahren.“ Hierbei lassen sich zudem Ausstattungsmerkmale gegenüberstellen, wie die Leistungsstärke der Bremsen, die Stabilität des Rahmens und die weiterer Komponenten.

Qualität, Komfort und Sicherheit sollten deshalb nach Meinung vieler Experten beim E-Bike-Kauf die entscheidenden Variablen sein: „Egal ob auf Radtour oder dem Weg zur Arbeit, schlechte Funktionen verderben selbst am E-Bike schnell den Spaß“, stellt Herbert Muß weiter fest, dass „bei den höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten, die man mit einem E-Bike erreicht, eine Federgabel nicht nur ein Komfortmerkmal, sondern auch ein Sicherheitsplus ist, wenn man durch ein Schlagloch oder über eine Bordsteinkante fährt.“

Last but not least lohnt sich auch ein Vergleich weiterer, oft auf das Nutzerverhalten abgestimmter Zubehörprodukte wie beispielsweise das Licht. Damit Hindernisse auf dem Weg auch frühzeitig gesehen werden, empfehlen Experten in diesem Punkt eine solche Beleuchtung, mit der man nicht nur gesehen wird, sondern die den Fahrweg auch richtig ausleuchtet. (imr)

 

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