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Politker sieht Rechte der Frauen verletzt


Rüddel fordert Burka-Verbot

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg habe das französische Burka-Verbot für rechtens erklärt. „Dies insbesondere unter dem Aspekt dass die Vollverschleierung sowohl demokratische Prinzipien, als insbesondere auch die Rechte der Frauen verletzt. Bei uns in Deutschland mehren sich ebenfalls die Stimmen für die Umsetzung eines Burka-Verbots“, äußert sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Eine muslimische Frau in Burka. Sample text.

Burka: Von Religionsfreiheit gedeckt oder Verstoß gegen Gleichberechtigung der Frau?
Bild: Fotolia/anoli

„Der Europäische Gerichtshof hat mit der Klageabweisung eine klare Bekräftigung des Rechts des säkularen demokratischen Staates ausgesprochen, die Grundregeln des Zusammenlebens seiner Bürger gegen die Anmaßungen des religiösen islamischen Fundamentalismus zu verteidigen“, so der Abgeordnete.

Die Vollverschleierung und die damit einhergehende symbolische Auslöschung weiblicher Identität und Individualität als Menschenrecht zu reklamieren, sei die Folge einer pervertierten Interpretation des Sinns eines solchen Rechts. Dabei sei zu bedenken, dass islamische Ideologen seit langem daran arbeiten die Menschenrechte zu einem Schutzmantel für die Zwangsdurchsetzung des Alleingeltungsanspruches religiöser Gebote umzudeuten.

„Zwar genießt die freie Religionsausübung im demokratischen Rechtsstaat tatsächlich einen hohen Rang, die jedoch ihre Grenze da findet, wo sie die für alle Bürger gleichermaßen verbürgte Menschenwürde verletzt“, betont Rüddel. Denn Menschenrechte schützten den Einzelnen nicht nur vor der Willkür des Staates, sondern eben auch vor übermächtigen religiösen oder kulturellen Kollektiven.

„Ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit dürfe daher auch bei uns in Deutschland kein Tabu sein“, bekräftigt Rüddel.

 

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