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Autoscooter von August Kipp auf Asbacher Kirmes


Schausteller mit Leib und Seele

Wenn sich ab dem 5. August, wieder die Karussells auf der Asbacher Kirmes drehen, ist auch wieder die Familie von August Kipp mit von der Partie. Doch nicht nur der regelmäßige Besuch mit dem Autoscooter verbindet die Schaustellerfamilie mit der Gemeinde im Westerwald. August Kipp ist nämlich auch Betreiber des KMS-Kartcenters am Vorteil-Center in Asbach.

August Kipp (links) und sein Sohn Karl-Heinz haben in den vergangenen Tagen ihren Autoscooter in Asbach aufgebaut. Ab Samstag, 5. August ist das Fahrgeschäft wieder ab 15 Uhr für die Asbacher Kirmesgäste geöffnet.
Bild: Presseagentur Funk/msc

Den allermeisten Schaustellern wird ihr späterer Beruf quasi mit in die Wiege gelegt. So ist das auch bei August Kipp, seiner Frau und seinen drei Kindern gewesen. Denn die Kipps sind eine traditionsreiche Bonner Schaustellerfamilie, August Kipp ist mittlerweile schon ein Vertreter der sechsten Generation, deren Buden und Fahrgeschäfte auf deutschen Volksfesten zu finden ist. „Schon mein Uropa kam beispielsweise  mit einer sogenannten Affenschaukel auf die Asbacher Kirmes. Das war noch vor dem Zweiten Weltkrieg“, berichtet der 50-jährige Kipp. Sein Opa baute später regelmäßig seine mobile Benzin-Bahn in der Kommune im vorderen Westerwald auf, bevor sich die Kipps schließlich besonders dem Betreiben von Autoscootern verschrieben haben.

Seit Jahrzehnten ist August Kipps Autoscooter daher eines der Highlights auf der größten Kirmes im vorderen Westerwald. „Doch wir sind in Asbach noch mit einem Kinderkarussell und einem Mini-Autoscooter vertreten“, berichtet Kipp, der den großen Autoscooter zusammen mit seinem 19-jährigen Sohn Karl-Heinz betreibt. „Ich bin nur noch für die Oberaufsicht zuständig, um alles andere kümmert sich mein Sohn“, erzählt August Kipp stolz. Genug zu tun bleibt für ihn dennoch: Denn neben den Schaustellergeschäften betreibt er auch noch das KMS-Kartcenter am Vorteil-Center in Asbach.

Doch bevor am Samstag ab 15 Uhr die Fahrgeschäfte auf der Asbacher Kirmes Jung und Alt wieder zum Jauchzen bringen, haben die Schausteller schon viel Arbeit in den Aufbau ihrer Vergnügungsbetriebe investiert. „Am Montag haben wir hier mit dem Aufbau des Autoscooters begonnen“, berichtet Kipp.

Ein Aufbau ohne Hektik

Dabei kann er sich erinnern, dass er sich schon als Kind immer auf die Asbacher Kirmes gefreut hat. „Vor Asbach hatten wir immer eine Woche vorher keine andere Veranstaltung, so dass wir hier immer ohne viel Hektik aufbauen konnten“, erläutert August Kipp, der über sich selber sagt: „Ich bin Schausteller mit Leib, Seele und Herz.“

Dabei schätzen er und seine Schaustellerkollegen seit jeher die Traditionsveranstaltung in Asbach. „Hier ist immer ein sehr kirmesfreundliches Publikum und die Kirmes ist immer gut besucht“, weiß der Bonner Unternehmer zu berichten, der für die Zukunft hofft, dass die lange Tradition der Familie Kipp auf der Asbacher Kirmes noch um viele weitere Jahre fortgesetzt wird. (msc)

 

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