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SVR-Tischtennis


Sieg und Niederlage für die Rheinbreitbacher

Mit einem Sieg und einer Niederlage beendeten die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach am Wochenende die Hinrunde in der Kreisliga. Dem 9:4 Heimerfolg gegen Feldkirchen folgte einen Tag später eine 0:9 Niederlage in Ockenfels. Bei der deutlichen Auswärtsschlappe gegen den Aufstiegsaspiranten fehlten allerdings alle SVR-Spitzenspieler. Mit 12:6 Punkten zum Hinrundenabschluss behaupteten sich die Rheinbreitbacher im Vorderfeld der Tabelle und können der im Januar startenden Rückrunde gelassen entgegensehen. Wenig zu holen gab es für den SVR-Nachwuchs. Im Heimspiel gegen Olympia Koblenz setzte es in der Jugendkreisliga eine unerwartet klare 8:2 Schlappe.

Gewohnt souverän: Horst Baermann/Niels Assenmacher im Doppel
Bild: Verein

Deutlich knapper als es das Ergebnis ausdrückt, verlief für die SVR-Akteure die Begegnung gegen Feldkirchen. Schon in den Eingangsdoppeln zeigte sich, dass die abstiegsbedrohten Gäste keinesfalls bereit waren, den favorisierten Rheinbreitbachern kampflos das Feld zu überlassen. Als die Feldkirchener nach einer 2:1 Führung in den Doppeln – lediglich Horst Baermann/ Niels Assenmacher punkteten für die Hausherren  – in den nachfolgenden Einzeln gar auf 4:2 davonzogen, lag sogar eine Überraschung in der Luft.

Damit jedoch hatten die Gäste ihr Pulver verschossen. Zwei souverän herausgespielte Einzelerfolge von SVR-Spitzenspieler Horst Baermann und Nachwuchsspieler Arne Beines sowie zwei weitere Siege im unteren Paarkreuz von Klaus und David Riddering, die wie Baermann und Beines ebenfalls ungeschlagen blieben, brachten die SVR-Akteure, die ohne Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke antreten mussten, letztlich auf die Siegerstraße. Die weiteren Punkte zum 9:4 Heimsieg steuerten Niels Assenmacher und Uwe Bierbaums bei.

Nichts zu holen gab es für den SVR einen Tag später im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels. 9:0 hieß es am Ende gegen den Aufstiegsaspiranten. „Natürlich hatte ich mir ein besseres Ergebnis erhofft“, so Ahlke, „aber ohne unsere zurzeit besten drei Spieler waren wir absolut chancenlos.“ Dennoch zeigte sich der Rheinbreitbacher Mannschaftskapitän mit dem Abschneiden in der Hinrunde zufrieden. „Mit einem Platz im oberen Tabellendrittel haben wir die Erwartungen mehr als erfüllt und werden trotz der vielen Auswärtsspiele in der Rückrunde mit dem Abstiegskampf wohl nichts mehr zu tun haben.“

Keinen guten Tag erwischte der SVR-Nachwuchs gegen Olympia Koblenz. Gab es vor der Begegnung zumindest noch eine minimale Chance auf einen Aufstiegsplatz, so muss diese nach der 8:2 Niederlage wohl endgültig ad acta gelegt werden. Ein gewonnenes Doppel von Timm Kuppi/Paul Ahlke sowie ein Fünfsatzsieg von Tim Schander im Einzel waren am Ende zu wenig, um gegen die Olympianer zu bestehen. Mit nunmehr 8:6 Zählern konnten die Rheinbreitbacher nach dem Aufstieg im Frühjahr in ihrer zweiten Kreisligasaison trotz der unerwartet deutlichen Niederlage bislang dennoch überzeugen und sich im oberen Mittelfeld der Tabelle behaupten.

 

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