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Spannende Wettkämpfe auch in der Region


So wird das Sportjahr 2018

Vier Sportler aus der Region haben der RWN-Redaktion Einblick in persönliche sportliche Ziele fürs neue Jahr gewährt, gleichzeitig aber auch einen Ausblick auf sportliche Großereignisse wie die Olympischen Winterspiele in Südkorea und die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland gewagt.

Sven Walterscheid hofft auf den Aufstieg.
Bild: Verein

Sven Walterscheid, Eishockeyspieler in der ersten Mannschaft des EHC Troisdorf Dynamite, freut sich „auf die nächsten Spiele, vor allen Dingen, wenn wir es schaffen, in die Meisterrunde zu kommen, weil es dann um den Aufstieg in die Regionalliga geht, und da wollen wir natürlich auch ein Wörtchen mitreden“. Ob das Team sein erklärtes Ziel für diese Saison wahr machen kann, wird sich zeigen.

In der Regel schaut sich der gebürtige Hennefer Eishockey auch gerne im Fernsehen an. Doch den Spielern der nordamerikanischen Hockey-League wurde die Teilnahme an den diesjährigen Winterspielen verboten. „Das ist für einen Eishockey-Crack ein Grund, das nicht so extrem zu verfolgen, weil die Jungs richtig gut spielen können. Und wenn sie fehlen, dann ist das langweilig“, so der 27-Jährige. „Da gucke ich mir eher andere Sportarten an.“ In Bezug auf die Fußball-WM denkt er, dass die deutsche Nationalelf wieder ziemlich gute Chancen hat, weit zu kommen und den Titel zu holen.

Karl-Heinz Glander plant 22 Mittel- und Langstreckenläufe in 2018.
Bild: privat

Für Mittel- und Langstreckenläufer Karl-Heinz Glander vom TV Königswinter ist das größte sportliche Ereignis die Seniorenweltmeisterschaften in Malaga im September. Insgesamt hat der 70-Jährige, der 2017 bei Deutschen Meisterschaften eine Silber- und eine Bronzemedaille einheimsen konnte, für das neue Jahr 22 Läufe geplant. Acht davon sind Meisterschaften.

Bei den Olympischen Winterspielen wird Glander jedes Rennen im Biathlon verfolgen, da ihn die Kombination aus Langlauf und Schießen reizt. „Und es ist nicht so langweilig.

Bei den anderen Sachen weiß man meistens schon, wer gewinnt. Beim Biathlon ist das Ende immer offen“, erklärt der Bad Honnefer. Auch die Fußballweltmeisterschaft wird er sich angucken. „Ist ja klar, so Glander. „Ich hoffe natürlich, dass Deutschland Weltmeister wird.“

Michelle Naumann betreibt Biathlon. Das geht auch ohne Schnee.
Bild: privat

Für die zwölfjährige Michelle Naumann spielt die WM nicht wirklich eine Rolle. Die Schülerin, die seit eineinhalb Jahren beim SRC Heimbach-Weis Biathlon betreibt, freut sich am meisten auf das Training mit ihren Freunden und auf Skifahrten. Wenn kein Schnee liegt, wird auf Rollschuhen oder Inlinern trainiert; ein- bis zweimal im Jahr geht es zudem ins thüringische Oberhof.

Als sie dem Verein vor drei Jahren beitrat, war sie zunächst nur im Langlauf aktiv; erst später fand sie Gefallen an der Kombination aus Skilanglauf und Schießen. Nicht verwunderlich also, dass sie bei den Olympischen Winterspielen vor allem die Biathlonwettkämpfe vor dem Fernseher verfolgen wird.

Andreas Schuht hofft, mit dem VfB Linz die Klasse zu halten.
Bild: privat

Andreas Schuht, Mittelfeldspieler in der 1. Mannschaft des VfB Linz, freut sich 2018 in sportlicher Hinsicht am meisten auf die Fußball-Weltmeisterschaft. „Ich hoffe natürlich, dass Deutschland noch mal Fußballweltmeister wird“, so der Linzer. „Aber das kann man ja nie so genau sagen. Es ist ja ein Turnier und es spielt ja auch ein bisschen Glück, Tagesform et cetera mit.“ Auch seiner eigenen Mannschaft drückt der 26-Jährige, der bereits seit 1997 beim VfB Linz Fußball spielt, fürs nächste Jahr die Daumen: „Wir sind in dieser Saison in die Rheinland-Liga aufgestiegen und ich hoffe natürlich, dass wir die Klasse halten.“ In Grenzen hält sich sein Interesse für die Olympischen Winterspielen: „Ich muss es mir nicht unbedingt angucken.“ (eg)

 

 

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