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Bewässerung von Grünflächen


Sommerliche Erfrischung für den heimischen Rasen

Wenn die Sonne kräftig scheint, würde unser Rasen am liebsten in den Schatten flüchten. Geht aber leider nicht – daher müssen wir unserem Gartengrün helfen. In Phasen großer Trockenheit spielt der Zeitpunkt der Bewässerung eine entscheidende Rolle.

Grtner  Matthias Buehner

Gewusst wie: Wasser marsch fürs Gartengrün
Bild: Fotolia/Matthias Buehner

Sprengt man den Rasen bei Sonne, verdunstet das Wasser, bevor die Pflanzen es aufnehmen können. Daher sollte man den Rasen an möglichen Hitzetagen immer nur morgens oder abends wässern. Wenn man die Wahl hat, ist der Morgen sogar die bessere Alternative.

Hier kann überschüssige Feuchtigkeit durch den Sonnenschein tagsüber verdunsten, die Gefahr von Schimmelbildung ist nicht so hoch. Aber wie viel Wasser verträgt so ein Rasen? Nur kurz mit dem Schlauch drüberspritzen und sich dann ein Bier genehmigen? Falsch. Insbesondere bei Trockenheit sollte man den Rasen ausreichend wässern – ruhig bis der Boden matschig ist und sich Pfützen bilden. So kann das Wasser auch bis zu den Wurzeln vordringen.

In Zahlen ausgedrückt: Auf Sandböden empfiehlt sich eine Bewässerung von zehn bis 15 Litern pro Quadratmeter, während lehmige bis sehr harte Böden 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter benötigen.

Bei entsprechender Wassermenge sollte man Sandböden zweimal pro Woche für ein bis zwei Stunden bewässern, da hier die Feuchtigkeit nicht so lange gespeichert werden kann. Bei anderen Böden reicht es meist aus, den Rasen einmal pro Woche richtig zu wässern. (tv)

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