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Fidget Spinner liegen voll im Trend


Spielzeug gegen Hyperaktivität

Sie sind das Trend-Produkt des Jahres: Fidget Spinner. Während Spielwaren-Händler vielerorts dem Run auf die kleinen Finger-Kreisel nur noch bedingt standhalten können, sind jetzt topaktuelle Spinner-Modelle in den Spielwaren-Abteilungen der Vorteil-Center in Asbach und Unkel eingetroffen. Sie zeichnen sich durch beste Verarbeitungsqualität, Formenvielfalt und cooles Design aus.

Der Fidget Spinner ist ein neues Trend-Produkt, das jetzt in den Spielzeug-Abteilungen der Vorteil-Center erhältlich ist.
Bilder: Elliot

Die einen klicken Kugelschreiber, um nervöse Energien zu kanalisieren, andere kritzeln Männchen oder trippeln mit den Füßen. Einen ähnlichen Effekt versprechen die Fidget-Spielzeuge. Dabei geht die kreative Wortschöpfung einerseits auf das englische Wort „Fidget“, zu gut deutsch „Unruhe“ oder „Zappelphilipp“, andererseits auf das ebenfalls englische Verb „to spin“, mit „wirbeln“ beziehungsweise „kreiseln“ zurück.

„Die Spielzeuge kommen ursprünglich aus den USA. Ihre Erfinderin, Catherine Hettinger, leidet an einer Muskelerkrankung und konnte deshalb noch nie richtig mit ihrer Tochter spielen“, gibt Einkaufsleiter Herbert Muß einen Einblick in die Entstehungsgeschichte. „Deshalb wurde sie kreativ und baute das kleine Anti-Stress-Spielzeug, das sie dann 1997 als Patent anmeldete. Acht Jahre danach hatte sie das Schutzrecht auf die Kreisel, 2005 gab sie es jedoch auf. Einerseits fehlten ihr krankheitsbedingt die 400 US-Dollar (Anmerkung der Redaktion: umgerechnet rund 360 Euro), zur Verlängerung, andererseits bestand nur wenig bis kein Interesse an ihrer Erfindung.“

Das änderte sich Ende des vergangenen Jahres schlagartig und aktuell sind die Fidget Spinners drauf und dran, den einstigen Hype-Spielzeugen Jo-Jo, Pokemon, Zauberwürfel & Co. den Rang abzulaufen. Ein kleiner Schubs mit dem Finger genügt, um die zwei beziehungsweise drei Spitzen  des Fidget Spinners in Gang zu setzen, dass seine Form letztendlich vor dem Auge verschwimmt.

Ein Kugellager in der Mitte des Kreisels sorgt dafür, dass das möglichst lange erfolgt. Wie im Internet zu sehen ist, versuchen sich viele Nutzer an Tricks, lassen den Handkreisel auf einem Finger drehen oder auf der Nase von Hunden. Und wer darin noch keine Herausforderung gefunden hat, wirft das Spielzeug zwischen den Beinen hindurch in die Luft und versucht es hinterrücks wieder aufzufangen. Wie einige Hersteller versichern, sollen Fidget Spinner in der Lage sein, Hyperaktivität und ADHS zu lindern sowie Unruhe vorzubeugen. (imr)

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