Stadt schreibt das Integrationskonzept

Die Stadt Bad Honnef hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Integrationskonzept zu erstellen. Akteure aus Bad Honnef, die über Erfahrungen in der Integrationsarbeit verfügen, wurden zur Mitarbeit eingeladen, um gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadt Bad Honnef die Inhalte für das Konzept zu erarbeiten.

Die Teilnehmenden des Arbeitskreises Bildung – einer der vier Arbeitskreise, in denen das Integrationskonzept erarbeitet wurde.
Bild: Stadt

In vier Arbeitskreisen wurden bereits bestehende Angebote zur Integration erfasst, fehlende Angebote gelistet sowie Ziele und Maßnahmen formuliert. Im folgenden nächsten Schritt werden die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen von den Mitarbeitenden des Fachdienstes Soziales und Asyl gesichtet und zu einem umfassenden Integrationskonzept zusammengefasst. Anschließend wird das Ergebnis dem Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales sowie dem Rat der Stadt Bad Honnef vorgelegt werden.

Ziel des Konzeptes ist es, vorhandene Unterstützungsangebote für die Bürger transparent zu machen, so dass Informationen über Hilfe zur Integration besser zugänglich und damit die Inanspruchnahme erleichtert werden. Das Integrationskonzept wird zukünftig stetig fortgeschrieben werden.

Antje Dinstühler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Rhein-Sieg-Kreis, unterstützte und moderierte die Arbeit in den vier Arbeitskreisen, die zu den Themen “Freizeit und Begegnung“, “Arbeit und Wirtschaft“, „Bürgerschaftliches Engagement“ und „Bildung“ veranstaltet worden waren. Alle vier Arbeitskreise waren gut besucht. Immerhin 60 Akteure aus Verwaltung, Ehrenamt, Institutionen und Hilfsorganisationen hatten engagiert, strukturiert und zielorientiert mitgearbeitet.

Zum Abschluss der Arbeiten in den vier Arbeitskreisen hatte Erste Beigeordnete Cigdem Bern den Arbeitskreis „Bildung“ besucht und sagte: „Wir schaffen nachhaltige Strukturen, damit Integration gelingen kann. Ich freue mich über die positive Resonanz der Teilnehmenden der Arbeitskreise und danke dafür. Auf die Beiträge bin ich gespannt. Ich danke Antje Dinstühler vom Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, die heute hier moderiert hat. Die Zusammenarbeit ist ausgezeichnet.“

Vor dem Hintergrund der Flüchtlingszuwanderung war 2016 ein Masterplan entwickelt worden, in dem die Struktur und die Möglichkeiten beschrieben und festgehalten worden waren, durch die Menschen mit Fluchterfahrung vor allem in der ersten Phase des Ankommens unterstützt werden konnten.

Durch das neue Integrationskonzept, das jetzt entwickelt wird, wird das Thema Integration wesentlich erweitert. So werden neben Migranten mit und ohne Fluchthintergrund auch deutsche Bürger, die aus unterschiedlichen Gründen eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten haben, unterstützt. Das Konzept wird es den Akteuren ermöglichen, koordiniert zusammenzuarbeiten, um Integration in Bad Honnef umzusetzen als ein selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens.

 

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