Schlagwort-Archiv: Marken des Alltags

Marken des Alltags: Wella


„Wella weckt die Schönheit!“

Untermalt von Georg Friedrich Händels Wassermusik lief am 8. November 1960 im Werbefernsehen ein 30-sekündiger Spot für das Haarpflegeprodukt Wella Original. Regie führte Walter Künnemann vom Tonstudio Frankfurt, der auch den genannten Slogan getextet hatte. Wella engagierte sich seinerzeit auch zunehmend international und wurde unter
anderem Exklusivlieferant der Olympischen Spiele in Mexiko-City.

Marken des Alltags: Alpina


Eine Farbe mit einem guten „Flutsch“

Wer eine neue Wohnung bezieht, muss die alte üblicherweise renoviert an den Nach- beziehungsweise Vermieter übergeben. Welche Renovierungsarbeiten vor dem Auszug zu erledigen sind, ist im Mietvertrag geregelt. Es muss nicht unbedingt gleich neu tapeziert werden, aber oft sind die Zimmerwände und -decken (weiß) zu streichen. Hierzulande geschieht das meist mit Alpinaweiß. Die Traditionsmarke ist Europas meistgekaufte Innenfarbe.

Marken des Alltags: Schlösser


Viele Vorhängeschlosser stammen aus Westfalen

Dass mit den Firmen Burg, Burg-Wächter und Abus (August Bremicker und Söhne) gleich drei Hersteller von „präventiver Sicherheitstechnik“ im westfälischen Wetter-Volmarstein gegründet wurden, ist kein Zufall: Das „Schloßmachen“, also die Herstellung von Vorhangschlössern, gemeinhin Vorhängeschlösser genannt, lässt sich hier bis ins Jahr 1750 zurückverfolgen und verbreitete den Weltruf der „Schloss-Stadt“.

Marken des Alltags: Erdal


Der Froschkönig als Produktlogo

Als man im Jahre 1903 ein Logo für die Wortmarke Erdal suchte, war es nicht unüblich, hierfür eine populäre Märchenfigur zu nutzen. Mit der Wahl des Froschkönigs hatte es seine besondere Bewandtnis: Die Haut des Frosches bietet – ebenso wie das mit Erdal gepflegte Schuhwerk – einen guten Schutz gegen Wasser. Darüber hinaus ließ sich auch eine Verbindung der „Frosch-Perspektive“ mit einem Schuhpflegeprodukt herstellen.

Marken des Alltags: Lotto


Die erste Zahl war die 13

Paraskavedekatriaphobia – dieses Wort ist die Bezeichnung für die Angst vor Freitag, dem 13. Die Wurzeln liegen im Christentum: An einem Freitag bissen Adam und Eva in den verbotenen Apfel, an einem Freitag wurde Jesus gekreuzigt – und beim letzen Abendmahl wurde er vom 13. in der Runde – von Judas Iskariot – verraten. Die 13 gilt als Unglückszahl – dabei war sie die erste Zahl der (bundes-)deutschen Lottogeschichte.

Marken des Alltags: Söhnlein Brillant


Der brillante Herr Söhnlein

Am 28. März 1876 wurde Söhnlein Rheingold als erste Sektmarke in das deutsche Markenregister eingetragen. Im selben Jahr erhielt der Sekt auf der Weltausstellung in Philadelphia die „Große Medaille“. Als Bewunderer Richard Wagners hatte Söhnlein seinen besten Sekt auf diesen Namen getauft. Der Komponist kam sogar seiner Bitte nach, dem edlen Schaumwein auf der Bayreuther Bühne die Weihe zu verleihen.

Marken des Alltags: Müller Kerzen


Wachstum in achter Generation

Mit über 270-jähriger Tradition ist Müller Kerzen der älteste Kerzenhersteller weltweit. Das heute in Straelen ansässige Unternehmen befindet sich seit acht Generationen in Familienbesitz und gehört zu den größten Produzenten der Branche in Deutschland. Neben dem Hauptsitz am Niederrhein verfügt Müller Kerzen zudem über zwei weitere Fertigungsstätten in Polen und in China.

Marken des Alltags: WMF


Kochgeschirr, Küchengeräte & Co.

Das Sortiment der Württembergischen Metallwarenfabrik, kurz WMF, beeindruckt neben der Qualität der Erzeugnisse vor allem auch durch die schiere Bandbreite: Ob Besteck oder Kochgeschirr, Tischaccessoires, Isolierkannen oder Backformen, Sekt- und Weinkühler oder Korkenzieher – selbst Kaffeemaschinen, auch für den gewerblichen Bedarf, gehören zum Portfolio der inzwischen über 160 Jahre bestehenden Firma.

Marken des Alltags: Doppelherz


„Die Kraft der zwei Herzen!“

„Ich bin sechzig Jahre alt, aber ich habe die Kraft der zwei Herzen.“ Diesen Slogan kennen heute noch viele, die ihre Kindheit in der ‚heilen‘ bundesrepublikanischen Welt der 1980er Jahre erlebten. Der besagte Werbespot zeigt eine Seniorin, die ihren Judo-Partner mit einem gekonnten Hebelgriff auf die Matte wirft. Natürlich verdankt sie diese außergewöhnliche Leistungsfähigkeit dem Tonikum der Marke Doppelherz.

Marken des Alltags: Milupa


Marktführer bei Säuglingsmilch

Die Marke Milupa, seit 2007 Teil der Danone-Gruppe, ist hierzulande Marktführer im Bereich Säuglingsmilchnahrungen und Instant-Milchbreie. Heute sind etwa 400 Mitarbeiter an den Standorten Friedrichsdorf, Bad Homburg und Fulda im Bereich der Milchnahrung – vor allem in der Muttermilchforschung – tätig. Für die in diesem Bereich wichtige Qualitätssicherung ist ein Labor mit rund 60 Mitarbeitern zuständig.

Marken des Alltags: Siemens


Vom Telegraf zum Telefon

Über Jahrzehnte konnte Siemens auf eine derart breite Produktpalette wie kaum ein anderes Unternehmen verweisen. Inzwischen konzentriert man sich auf lukrative Geschäftskunden-Bereiche wie Kraftwerksbau oder Medizintechnik, während die Endkunden-Sparten (Glüh- und Leuchtstofflampen der Marke Osram, Mobil- und Festnetztelefone sowie zuletzt Hausgeräte) inzwischen ab- oder aufgegeben wurden.

Marken des Alltags: Hudora


Vom Schlittschuh zum Trampolin

Ob Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler, unumstrittenes Traumpaar des deutschen Eiskunstlaufs, Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Katharina Witt, der zweifache Europameister Norbert Schramm oder dessen Teamkollege Rudi Cerne, heute Sportjournalist und Moderator der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ – sie alle vertrauten auf Hudora. Es war die bevorzugte Marke der Branchenbesten.

Marken des Alltags: Hansaplast


Pflastermarke mit über 90-jähriger Tradition

Die Annahme, dass frische Luft die Wundheilung vorantreibt, ist aus Sicht der Firma Beiersdorf nichts weiter als ein Mythos. Sie funktioniere nachgewiesenermaßen besser mit einem Pflaster, da dieses die Wunde vor äußeren Einflüssen schützt und zugleich eine „feuchte Wundheilung“ ermöglicht. Selbstverständlich will das Unternehmen seine Produkte verkaufen, aber es hat nun einmal über 130 Jahre Know-how bei Pflastern.

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