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Krav Maga-Training im Westerwald


Straßenorientierte Selbstverteidigung

David Hahmann reagiert blitzschnell: Er schlägt die Arme des Angreifers beiseite, nimmt ihn in einen Kontrollgriff und nur wenige Augenblicke später droht der Angreifer ohnmächtig zu Boden zu sinken.

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Das Einüben von Kampftechniken unter realistischen Bedingungen steht ganz weit oben auf dem Lehrplan.
Bilder: Presseagentur Funk

Doch der vermeintliche Angreifer hebt kurz vor der Ohnmacht den Arm und beendet damit die Übung. Denn David Hahmann ist kein Opfer, sondern lizensierter Krav Maga Street Defence Instructor, der dieses hoch effiziente Selbstverteidigungssystem in seinem neu eröffneten Studio in Gebhardshain anbietet.

„Ich habe selbst viele Selbstverteidigungssysteme trainiert, geboxt und im Sicherheitsbereich gearbeitet. Dabei habe ich leider festgestellt, dass die erlernten Methoden auf der Straße und in Gefahrensituationen nicht funktionieren. Also habe ich nach einem idealen Selbstverteidigungssystem gesucht und im Krav Maga gefunden“, fasst Hahmann seinen Werdegang zum Street Defence Instructor zusammen.

Denn anders als bei vielen anderen Selbstverteidigungsmethoden steht beim Krav Maga das Einüben von Kampftechniken unter realistischen Bedingungen ganz weit oben auf dem Lehrplan. Ursprünglich für die israelische Armee entwickelt, gibt es im Krav Maga im Gegensatz zu traditionellen Kampfkünsten zum Beispiel weder Regeln, noch Wettkämpfe oder einen philosophischen Überbau.

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David Hahmann ist Krav Maga Street Defence Instructor.

So steht der hebräische Begriff Krav Maga für Kontaktkampf und erläutert damit auch das Prinzip: Angreifer effektiv abwehren und schnellstmöglich kampfunfähig machen.

„In erster Hinsicht handelt es sich beim Krav Maga-Training um straßenorientierte Selbstverteidigung, die sich gegen einen oder mehrere Gegner richtet, so wie man es von Gewaltszenen am Wochenende in Kneipen und Clubs kennt. Krav Maga lehrt Techniken, die reflexartig in Stresssituationen angewandt werden und schnell zu erlernen sind, da sie sich an natürlichen Bewegungen orientieren“, erläutert Hahmann.

Dabei spielt weder das Alter noch die körperliche Verfassung der Teilnehmer eine Rolle. „Wir trainieren bereits seit fast einem Jahr in Gebhardshain und sind über 20 Mitglieder im Altersdurchschnitt von 20 bis 50 Jahren“, erzählt Hahmann. „Mein Ziel ist, den Menschen hier im Westerwald ein Selbstverteidigungssystem an die Hand zu geben, auf das sie sich im Ernstfall verlassen können.“ Und so eröffnete Hahmann am 11. Januar sein eigenes Krav Maga Studio in der Liebergstraße 30 in Gebhardshain.

„Es gibt spezielle Kurse für Kids, MMA, Fitnessboxen, Crosstraining und spezielle Seminare, in denen Situationen trainiert werden wie Bodenkampf für die Straße, Worst Case Situationen wie im Falle einer Geiselnahme oder eines Amoklaufs“, sagt Hahmann. „Dabei ist Krav Maga Street Defence einzigartig im Westerwald.“ Interessierte sind jederzeit eingeladen unverbindlich am Training teilzunehmen. Den Kursplan zur Anmeldung erhalten Interessierte direkt über David Hahmann unter 0175/2 46 13 80. (na)

 

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