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Und es hat Zoom gemacht

Ob praktische Schnapp­schuss-Fotoapparate für Einsteiger, kompakte Mittelklasse-Modelle für Hob­by-Fotografen oder professionelle High-End-DSLR-Kameras für Anspruchsvolle: Für jede Anforderung und jedes Budget findet sich eine passende Digitalkamera. Sich im heutigen Technik-Dschungel zurecht zu finden, ist allerdings ohne Fachberatung kaum möglich.

fotoausrüstung

Bild: Canon

Vor dem Kauf einer neuen Digitalkamera solle man sich im Klaren darüber sein, „was und zu welchem Zweck man fotografieren möchte“, rät Eckart Klose, AV-Experte im Medimax Asbach, sich die eigenen Ansprüche und den späteren Einsatzbereich genau zu überlegen. „Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen: die digitalen Kompaktkameras und die Spiegelreflexmodelle DSLR.“

Eine Sonderrolle kämen den Bridgekameras als Bindeglied zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras und den spiegellosen Systemkameras zu, die in ihren Abmessungen eher einer Kompaktkameras ähneln, doch mit Wechselobjektiven arbeiten.“ Die DSLR-Kameras hingegen hätten ihre Vorteile im professionellen Bereich, „die Systemkameras in der Flexibilität. Durch ihre kompakte Bauweise benötigen Kameragehäuse und Spezialobjektive kaum Platz in der Kameratasche. Die Vorzüge von Bridge- und Kleinkameras liegen im kinderleichten Handling und der schnellen Verfügbarkeit.“, so Klose.

Gerne werben Kamera-Hersteller mit der Höhe der Auflösung, von 10, 12, 14 oder mehr Megapixeln ist dann die Rede. Dass „mehr“ auch „besser“ bedeutet, stimmt aber nur bedingt. Zwar kann eine Zehn-Megapixel-Kamera Details genauer abbilden als eine Sechs-Megapixel-Kamera, doch für einen realistischen und harmonischen Bildeindruck ist vor allem die Größe der Sensoren entscheidend.

Wer zudem später Bilder nur am PC oder Fernseher betrachte möchte, dem sollten zwei bis drei Megapixel ausreichen. Diese Zahl genügt auch für Ausdrucke bis 13 x 18 Zentimeter. Für einen DIN-A4-Ausdruck wird eine Sechs-Megapixel-Auflösung benötigt, mit der sich auch Bildausschnitte in guter Qualität ausdrucken lassen.Bei den Zoomangaben sind vor allem die Zahlen des optischen Zooms entscheidend. Hier gilt tatsächlich je mehr, desto besser – hochwertige Linsen vorausgesetzt.

Ist die Kamera mit einem Display ausgestattet, ist ein großes, mattes und helles Display mit hoher Auflösung hilfreich, um bei direktem Sonneneinfall das Motiv noch gut zu erkennen und  Beleuchtung und Schärfe gut beurteilen zu können. „Optimal sind ein ausklappbares Display und optischer Sucher“, erklärt Fachberater Eckart Klose und ergänzt „Wer eine digitale Spiegelreflex- oder  Systemkamera sucht, wird bei unseren Kameraherstellern wie Canon, Nikon oder Panasonic schnell fündig. Sie bieten sogenannte DSLR-Kits an, bei denen ein oder sogar mehrere Objektive mitgeliefert werden.“

 

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