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ADFC Ortsgruppe Hennef


Unfallträchtige Kreuzung neu gestalten

Immer wieder passiert etwas an der Kreuzung Theodor-Heuss-Allee / Fritz-Jacobi-Straße: Personenschäden, verbeulte Barrikaden und Blechschäden.

Barrieren an der Kreuzung Theodor-Heuss-Allee / Fritz-Jacobi-Straße
Bilder: privat

Bereits in der Radverkehrsschau gab es allgemeine Verwunderung über den Einbau von Barrieren auf dem Radweg und die fehlende Übersichtlichkeit. Die Gefahrenlage entsteht, weil sich das einmündende Fahrzeug bereits auf der Rad-und Fußgängerfurt befindet, bevor der Geh- und Radweg eingesehen werden kann.

Nach Meinung des ADFC-Hennef ist es überflüssig, vor Ort eigene Versuche mit Barrieren und Verschwenkungen anzustellen. Dafür gibt es bewährte Regeln der Technik in Form der ERA (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen), auf die die Straßenverkehrsordnung in ihrer Verwaltungsvorschrift ausdrücklich hinweist.

In den Nachbargemeinden wird nach diesen gut überlegten Vorgaben gebaut. Dabei ist es eine einfache übersichtliche Lösung, bei der Jedermann deutlich wird, dass der Radfahrer Vorrang hat.

„Hier sollte alsbald etwas geschehen“, wünscht sich der ADFC-Ortsgruppensprecher Sigurd van Riesen, „denn bei diesem Schulradweg wie an anderen Stellen in Hennef sollten unfallträchtige Gefahrenlagen kurzfristig beseitigt werden“.

In der Nachbargemeinde nach technischem Regelwerk-mit voller Übersicht

Kürzlich wurde auf Anregung des ADFC und des Landrates die Ampelphase am Bahnübergang aus der Warth Richtung Innenstadt verlängert, weil die Radfahrer nach Querung der Schienen auf Fahrzeuge stießen, die bereits Richtung ‚An der Brölbahn‘ bei grün starteten. Bei der Räumzeit war nicht die niedrige Geschwindigkeit des Radfahrers einkalkuliert gewesen.

Ein friedliches Miteinander von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern sowie gegenseitiger Respekt ist insbesondere in der Frankfurter Straße notwendig.

 

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